Hardware

Mobiltelefon

Langzeitpraxistest: 17.02.2020 bis heute


Apple iPhone 11 Pro

Foto: Originalkarton Apple iPhone 11 Pro Gold, Oberseite

Foto: Originalkarton Apple iPhone 11 Pro Gold, Oberseite

Schon wieder ein neues iPhone

Da hatte ich doch bereits am Erstverkaufstag 20.09.2019 mein vorbestelltes iPhone 11 Pro Max abgeholt und wechsle nun schon wieder?

Ja und nein. Das iPhone 11 Pro Max wurde mir als Alltagsgerät einfach zu unhandlich. Deshalb verwendete ich wieder das noch nicht verkaufte iPhone Xs als Hauptgerät und das 11 Pro Max zuhause als Mini-Fernseher, da mein Windows-Notebook dauernd abstürzte.
Weil ich aber die hervorragende Kamera vermisste, bestellte ich in einer Sonntagnacht dieses iPhone 11 Pro.

Dieses schöne iPhone 11 Pro ist einen Bericht wert, obwohl es längst dessen Nachfolger iPhone 12 Pro mit 5G gibt und dessen Nachfolger 12s Pro auch schon bald auf den Markt kommt (vielleicht wird er auch iPhone 13 genannt).

Die bereits erhältlichen 5G-Smartphones sind meiner Meinung nach fast alle nicht fertig entwickelt. Sie werden bei langer 5G-Nutzung heiß oder sind Stromfresser.

Vom 5G-Ausbau profitiert man auch ohne eigenes 5G-Smartphone, wenn das eigene Smartphone modernste LTE-Technologie verwendet. Denn auf 5G aufzurüstende Basisstationen bekommen bestmögliche Datenanbindung mit Glasfaser und neueste LTE-Technologie als Basis für 5G!

Daher bleibt dieses iPhone 11 Pro vorerst mein Haupttelefon, das iPhone 11 Pro Max dient als WLAN-Hotspot und Mini-TV und das iPhone Xs ist Testgerät für neue iOS-Versionen und Apps, WLAN-Hotspot und Reservetelefon.

Dies ist mein siebter Test eines iPhones. Viel Spaß beim Lesen!

Onlinekauf mit Selbstabholung im Apple Store

16.02.2020: Sonntagnacht online bei Apple bestellt: iPhone 11 Pro 512 GB, Farbe: Gold.
Abholung im Apple Store Frankfurt gewählt. Kann morgen abgeholt werden. Smiley
17.02.2020: Mittags das Gerät ohne nennenswerte Wartezeit abgeholt.
So macht Einkaufen Spaß!

Kartoninhalt

  • Apple iPhone 11 Pro mit iOS 13.x
  • Apple EarPods mit Fernsteuerung und Mikrofon
  • Lightning-auf-USB-Kabel
  • USB-Netzteil
  • Werkzeug zum Öffnen der SIM-Kartenschublade
  • Dokumentation

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold im geöffneten Karton

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold im geöffneten Karton

Foto: geöffneter Karton vom iPhone 11 Pro Gold 512 GB

Foto: Unter dem iPhone befinden sich im Karton USB-Netzteil, Lightning-Kabel und EarPods.

Technische Daten

Modell: A2215 (MWCF2ZD/A)

Farbe: Gold (auch in Space Grau, Silber oder Nachtgrün erhältlich)
Speicherkapazität: 512 GB (auch mit 64 GB oder 256 GB erhältlich)
Maße und Gewicht: 144,0 × 71,4 × 8,1 mm, 188 g

Display

Super Retina XDR-Display mit Haptic Touch
5,8 Zoll All-Screen OLED Multi-Touch (14,7 cm Diagonale)
HDR-Display, Auflösung: 2436 × 1125 Pixel; 458 Pixel pro Zoll
Typisches Kontrastverhältnis: 2.000.000:1
Maximale typische Helligkeit: 800 Nits. Maximale Helligkeit: 1200 Nits (HDR)
Farbstandard: P3
Fettabweisende Beschichtung, Display Zoom, Einhandmodus, True Tone Display
Unterstützt Anzeige mehrerer Sprachen und Zeichen gleichzeitig

Prozessor

A13 Bionic Chip mit 64‑Bit-Architektur, neurale Architektur, integrierter M13 Motion Coprozessor
Prozessorarchitektur: ARMv8.4-A
Mikroarchitektur: 2×2,65 GHz Lightning + 4×1,8 GHz Thunder
Arbeitsspeicher (RAM): 4 GB (Typ: LPDDR4X)

Kameras

12-Megapixel-Kamera mit Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv
Ultraweitwinkel: Blende f/2.4 und 120° Sichtfeld
Weitwinkel: Blende f/1.8
Teleobjektiv: Blende f/2.0
2-facher optischer Zoom, bis 10-facher digitaler Zoom
Porträtmodus mit Bokeh und Tiefenkontrolle
Porträtlicht mit 6 Effekten (natürlich, Studio, Kontur, Bühne, Bühne mono, High-Key mono)
Duale optische Bildstabilisierung für Weitwinkel und Tele
Objektiv mit 5 Elementen (Ultraweitwinkel), Objektiv mit 6 Elementen (Weitwinkel- und Teleobjektiv)
True-Tone-Blitz mit Langzeitsynchronisation
Panoramaaufnahme bis 63 Megapixel
Nachtmodus
Objektivabdeckung aus Saphirkristall
Körper- und Gesichtserkennung
Smart HDR der nächsten Generation für Fotos
Fortschrittliche Rote-Augen-Korrektur
Geotagging für Fotos
Automatische Bildstabilisierung
Serienbildmodus
Selbstauslöser
Bildformate HEIF und JPEG

Drahtlose Technologien

FDD‑LTE
Frequenzbänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 21, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66

TD‑LTE
Frequenzbänder 34, 38, 39, 40, 41, 42, 46, 48

UMTS/HSPA+/DC‑HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz)
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)

LTE
Frequenzbänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 66

TD-LTE
Frequenzbänder 34, 38, 39, 40, 41

UMTS/HSPA+/DC‑HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz)
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)

Gigabit-fähiges LTE mit 4x4 MIMO und LAA

802.11ax WLAN 6 mit 2x2 MIMO

Bluetooth 5.0

Ultrabreitband-Chip für räumliches Bewusstsein

NFC mit Lesemodus

Express Cards mit Energiereserve

Ortungsfunktion

Integriertes GPS/GNSS
Digitaler Kompass
WLAN
Mobilfunk
iBeacon Mikro-Ortung

Audioanrufe

FaceTime Audioanrufe
Voice over LTE (VoLTE)
Anrufe über WLAN

Videoanrufe

FaceTime Videoanrufe über WLAN und Mobilfunk

Audiowiedergabe

Unterstützte Audioformate: AAC‑LC, HE‑AAC, HE‑AAC v2, Protected AAC, MP3, Linear PCM, Apple Lossless, FLAC, Dolby Digital (AC‑3), Dolby Digital Plus (E‑AC‑3), Dolby Atmos und Audible (Formate 2, 3, 4, Audible Enhanced Audio, AAX und AAX+)
Räumliche Audiowiedergabe. Vom Benutzer festlegbare maximale Lautstärke

TV und Video

Unterstützte Videoformate: HEVC, H.264, MPEG‑4 Part 2 und Motion JPEG
High Dynamic Range (HDR) mit Dolby Vision und HDR10-Inhalten
AirPlay Mirroring, Fotos und Videoausgabe an Apple TV (2. Generation oder neuer)
Video Mirroring und Videoausgabe: Unterstützung für bis zu 1080p über Lightning-Digital-AV-Adapter und Lightning-auf-VGA-Adapter (Adapter separat erhältlich)

Assistentin Siri

Mit eigener Stimme Nachrichten senden, Anrufe tätigen, eine Erinnerung erstellen und mehr.
Vorausschauende Vorschläge erhalten, Freisprechen, Songs anhören und erkennen.

Quelle: Apple

Stromversorgung

Herstellerangaben

Sprechdauer (drahtlos): keine Angabe
Internetnutzung: keine Angabe
Videowiedergabe (v. Gerät): bis zu 18 h
Videowiedergabe (drahtlos): bis zu 11 h
Audiowiedergabe (drahtlos): bis zu 65 h
Schnelle Aufladung: in 30 Min. bis zu 50 % mit beiliegendem 18-Watt-Netzteil
Integrierter Lithium-Ionen-Akku: 3046 mAh
Kabelloses Laden mit Qi-Ladegeräten
Aufladen über USB-Anschluss am Computer oder Netzteil

Persönlicher Tipp

Sparen Sie sich den Kauf eines Qi-Ladegeräts, denn kabelloses Laden dauert sehr lange und erhitzt Gerät samt Akku bedenklich. Nachhaltigkeit geht anders, denn die unnötige Wärmebelastung verkürzt die Akkulebensdauer und erhöht Ihre Stromrechnung. Kaufen Sie lieber für einen Bruchteil des Betrags einen externen Akkutank für Notfälle, ein USB-Ladegerät sowie ein hochwertiges USB-auf-Lightning-Adapterkabel als Reserve und haben Sie es immer dabei.

Vielleicht ist das beim Nachfolgemodell iPhone 12 Pro (Max) oder durch bessere Softwarejustierung künftig besser gelöst oder ein Qi-Ladegerät mit Wärmeableitung behebt das Wärmeproblem?
Der höhere Stromverbrauch bleibt und die wesentlich längere Ladezeit ist nur ohne Wärmebelastung für einen iPhone-Ständer zuhause praktisch, wenn während der Ladezeit z. B. ein Video-Podcast betrachtet wird.

Erfahrungswerte aus der täglichen Praxis

Die alphabetisch sortierten Praxisthemen

Akkuleistung

Akkulaufzeit, Nutzungsdauer, Akkuschonung, Ladedauer

Akkulaufzeit (Zeit nach Akkuladung bis zur nächsten Aufladung)

Sehr individuell, schwer vergleichbar. Wenignutzer und Vielnutzer definiert jeder anders, ganz zu schweigen vom Begriff Normalnutzer.

Nutzungsdauer

Wenignutzung: 2 Tage (Assistentin Siri selten nach Uhrzeit oder Wetter fragen, einige E-Mails/iMessages, Kalender, Notizen, 1 h Musikhören, minimal Web). Alles bei guter bis sehr guter Mobilfunkversorgung.
Vielnutzung: 1 Tag (Buch lesen [Apple-Books-App], Siri, viele E-Mails, iMessages oder SMS, Kalender, Notizen, Anrufe, 5 h Musikhören, 3 h Web).

Akkuschonung

Um den nicht selbst wechselbaren Akku zu schonen, lasse ich ihn möglichst selten an die Grenzen gehen, denn das verschleißt ihn unnötig.
Bei etwa 30 % Restladung wird bis etwa 70 % aufgeladen. Abweichungen gibt es nur, wenn ich zu spät nach dem iPhone schaue.
Wer den Akku fast leer werden lässt und (z. B. über Nacht) bis 100 % auflädt, stresst ihn und verbraucht auch jedes Mal einen vollen Ladezyklus.
Moderne Lithium-Ionen-Akkus verkraften 300–500 Ladezyklen. In der Praxis werden diese je nach Behandlung innerhalb 1–5 Jahren erreicht.

Ladedauer

Mit diesen Ladezeiten können Sie rechnen

Stichproben aus meinen Kalenderaufzeichnungen

  • Ladezeit an USB-A 2.0-Buchse: 2:54 h (35 % bis 70 %)(Notebook Sony VAIO Z12X9E/X)
  • Ladezeit an USB-A 2.0-Buchse: 2:12 h (35 % bis 70 %)(AmazonBasics USB-Hub)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-Buchse: 0:36 h (33 % bis 70 %)(Apple MacBook Air 2020)
  • Ladezeit mit USB-Ladegerät: 0:39 h (29 % bis 70 %)(Anker 36 W 5 V/7,2 A 4-Port-USB)
  • Ladezeit mit USB-Ladegerät: 0:32 h (36 % bis 71 %)(Anker 36 W 5 V/7,2 A 4-Port-USB)
  • Ladezeit mit Akkupack: 0:43 h (31 % bis 70 %)(Anker PowerCore Edge 20.000 mAh)
  • Ladezeit mit Akkupack: 0:30 h (38 % bis 70 %)(Anker PowerCore Edge 20.000 mAh)
  • Ladezeit mit 18-Watt-Netzteil: 0:23 h (31 % bis 70 %)(Apples Schnellladegerät)
  • Ladezeit mit 18-Watt-Netzteil: 0:25 h (32 % bis 70 %)(Apples Schnellladegerät)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-PD-Buchse: 0:24 h (31 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-PD-Buchse: 0:24 h (35 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-Buchse: 2:21 h (35 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-Buchse: 2:27 h (30 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)
  • Ladezeit an USB-C 3.1-Buchse: 3:07 h (30 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)
  • Ladezeit an USB-A 2.0-Buchse: 0:47 h (35 % bis 70 %)(Anker PowerExpands Elite)

Akkuprotokoll

Sehr zeitintensiv, weil ich dafür keine App oder Programmschnittstelle (API) nutzen kann. Aus Technikbegeisterung und weil ich das unbedingt mit vorher genutzten Smartphones vergleichen wollte hatte ich das bei meinen vorherigen Tests angeboten, aber das ist mir zu arbeitsintensiv geworden.

Liest fast niemand und kostet viel Zeit, wenn man es ordentlich macht.
Und ich mache hier alles ganz ordentlich oder gar nicht.
Hobby soll Spaß machen und beiden etwas bringen, dem Leser und mir.

Messwerterfassung

Ich erfasse weiterhin diese Daten für meine genutzten Geräte mit Screenshots und einer Kalendervorlage für CalenGoo, das braucht jeweils max. eine Minute.
Aber ich habe keine Möglichkeit, diese Kalenderdaten automatisiert weiterverarbeiten zu können. Daher bitte ich um Verständnis, dass ich das nicht mehr als Standard für jeden Smartphonetest anbiete.

Wenn ich irgendwann mal Lust und Zeit habe, übertrage ich ein paar der Werte aus meinem Kalender.
Vielleicht experimentiere ich auch mal mit einem Kalenderexport und lade die Datei in meinen Lieblingseditor CotEditor. Kann sein, dass es damit zeitsparend geht, dann ergänze ich nachträglich alle neueren Smartphonetests mit verfügbaren Messdaten.

Apples Energiesparmodus

Apples Betriebssystem iOS aktiviert den Energiesparmodus erst bei 20 % Akku-Restladung und deaktiviert ihn bei Akkuladung erst nach Erreichen von 80 %. Ohne Not werde ich den Akku nie so stressen! Ich lade normalerweise bei etwas über 30 % bis maximal 70 % auf. Hat sich bewährt!

Anruffilter

Nicht stören

So nennt Apple seinen rudimentären Anruffilter.

Anrufe zulassen

Konfiguriert wird dieser im Einstellungsmenü Nicht stören/Anrufe zulassen:

  • Jeden (Anrufer ungefiltert durchstellen)
  • Keine (Anrufe komplett blockieren)
  • Favoriten (fein einstellbare Positivliste, nur Freunde/Bekannte/Verwandte durchstellen)

Favoriten = Anonyme Anrufer und Störer bekommen Besetztzeichen oder Mailbox
Anrufer mit unterdrückter Rufnummer bekommen sofort ein Besetztzeichen oder werden auf die Mailbox abgeworfen, wenn „Nicht stören“ eingeschaltet ist.

Zeitfenster für ewig Gestrige und Sturköpfe, die man trotzdem lieb hat

Sture Bekannte und Verwandte, welche sich die kostenlose Rufnummernübermittlung vom Netzbetreiber nicht schalten lassen wollen, können Sie trotzdem zu bestimmten Uhrzeiten erreichen, wenn Sie „Nicht stören“ nicht für den ganzen Tag aktiv schalten, sondern z. B. nur 20:00–18:00 Uhr. So würde zwischen 18 und 20 Uhr Uhr jede/r durchgelassen, auch wenn Anrufer mit unterdrückter Rufnummer keinem Adressbucheintrag zugeordnet werden können.

Den Ansagetext Ihrer Mailbox könnten Sie entsprechend formulieren:
„… wegen unterdrückter Rufnummer auf der Mailbox gelandet, … bitte künftig immer mit aktivierter Rufnummernübermittlung anrufen!”

Alternativ eine grobe Positivliste aktivieren

Wenn anonyme Anrufer, Stalker, Wählautomaten und falschwählende Faxgeräte abgewehrt werden sollen, aber sonst jeder im iPhone-Adressbuch gespeicherte Kontakt anrufen darf, finden Sie die ideale Lösung weiter unten im Einstellungsmenü „Nicht stören/Anrufe zulassen”:

Gruppen

  • Alle Kontakte

Diese Option ermöglicht die Auswahl aus Kontakte/Gruppen

  • Alle (Kontakte aus hinzugefügten Mailkonten, jedes Mailkonto getrennt wählbar)
  • Gesammelte Adressen
  • Kontakte

enlightenedWenn Sie Gruppen anlegen möchten und die iCloud meiden wollen (Schutz Privatsphäre/Beachtung EU-DSGVO), brauchen Sie dafür eine App.
Empfehlung: Kontaktgruppen App von Thomas Kroll.

Sobald Wählautomaten („Dialer“) unseriöser Werbeanrufer ohne Unterlass in kurzen Zeitabständen anklingeln und dabei die eigene Rufnummer unterdrücken oder eine gefälschte ständig wechselnde Rufnummer anzeigen, muss „Nicht stören“ aktiv bleiben, sonst ist man für seriöse Anrufer nicht mehr erreichbar!

Alternative zu Apples „Nicht stören”

Einen richtigen Anruffilter (Advanced Call Blocker von wahooka) hatte ich am 12.12.2010 für mein Android-Smartphone Samsung Galaxy Note gekauft.
Seit 24.03.2011 nutzte ich auf o. g. Smartphone bereits eine orts- und zeitabhängige Profilsteuerung namens Llama.

iPhone wird 2021 mit iOS 15 zum vollwertigen Telefon

Mein Umstieg zu Apple war wie ein Kulturschock, da es zu diesem Telefon noch nicht einmal einen richtigen Anruffilter gab und erst seit iOS 13 (?) gibt es die Möglichkeit, anonymen Anrufern ein Besetztzeichen zu schenken!

Dieses Jahr wird das iPhone im Herbst zum vollwertigen Telefon, denn es bekommt mit iOS 15 endlich eine orts- und zeitabhängige Profilsteuerung! Apple nennt diese „Fokus” und integriert „Nicht stören” als einen Teil davon. Darauf haben Apples Kunden seit iPhone 1 gewartet!

Sperren einzelner Rufnummern

Seit iOS 14.7 (?) können unerwünschte Rufnummern direkt aus der Anrufliste blockiert werden, ohne sie im Adressbuch speichern zu müssen!

Unseriöse Rufnummern direkt aus der Anruferliste blockieren

  1. Anruferliste aufrufen
  2. ganz rechts neben der Telefonnumer auf das (i) tippen
  3. ganz unten auf die rote Schrift „Anrufer blockieren” tippen
  4. Es erscheint der Sicherheitshinweis:
    „Von der blockierten Person wirst Du keine Anrufe, Nachrichten oder FaceTime-Anrufe erhalten.” Kontakt blockieren | Abbrechen
  5. Tippen Sie auf „Kontakt blockieren”, wenn Sie sich sicher sind, sonst auf „Abbrechen”

Bei einem Versehen (z. B. in Zeile verrutscht, falschen Kontakt erwischt) können Sie sofort danach auf „Blockierung aufheben” tippen.
Möchten Sie die Blockierung erst später rückgängig machen oder alle bereits hinterlegten Blockierungen prüfen, geht das über das Einstellungsmenü:
Einstellungen/Telefon/Blockierte Kontakte/Kontakt hinzufügen aufrufen. Namenssuche im Adressbuch, auswählen, fertig. Wenn Sie eh schon dabei sind, nehmen Sie auch gleich nervige Versicherungsvertreter, Kollegen etc. dazu. Wenn Sie fertig sind, drücken Sie oben rechts auf Abbrechen. So gelangen Sie ohne Auswahl eines neuen Kandidaten direkt wieder zur „schwarzen Liste” und können auch Blockierungen rückgängig machen, indem Sie den Namen nach links wischen. Dann erscheint rechts neben dem Eintrag „Blockierung aufheben”, was Sie zur Bestätigung antippen.

  • wer nicht jeden Anrufer annehmen muss, kann in der Telefon-App
    Unbekannte Anrufer stummschalten” und
  • in Einstellungen/Nicht stören/Anrufe zulassen auf „Alle Kontakte” beschränken
    – wer nicht im Adressbuch steht, kann Sie dann nicht mehr belästigen

Assistentin Siri

Die meisten Technikbegeisterten und Sci-Fi-Fans würden ihren Computer gern wie in der Sci-Fi-Serie Star Trek per Sprache bedienen.

Historie

  • 2007 hatte die Firma Siri Inc. mit der Entwicklung einer digitalen Assistentin begonnen
  • 2010 kaufte Apple im April die Firma Siri Inc. mit allen Rechten an den Produkten und das iPhone 4s wurde das erste Smartphone mit der digitalen Assistentin namens Siri

Seitdem kann man das iPhone per Sprache steuern. Leider hatte Steve Jobs entschieden, die sehr leistungsfähige Software stark abgespeckt online arbeiten zu lassen.angry
Die Originalsoftware könnte ohne Onlineverbindung zum Rechenzentrum auf dem iPhone laufen und wäre nicht so stark eingeschränkt wie wir sie kennen!
Aber das ändert sich mit iOS 15 im Herbst: auf neueren iPhones mit genügend Rechenleistung läuft dann Siri lokal ohne Serververbindung.

Verwendung

Den Hauptzweck eines digitalen Assistenten sehe ich in der Bedienung des Smartphones, ohne es dafür in die Hand zu nehmen. Nutzer eines Bluetooth-Headsets freuen sich über diese Möglichkeit besonders, denn so kann das iPhone möglichst oft geschützt in der Tasche bleiben!

Bei den meisten Headsets wird die Sprachsteuerung mit einem langem Druck auf die Rufannahmetaste gestartet. Nutzen Sie ein Headset an einem Apple iPhone ab Version 4s aufwärts, wird darüber auch die Assistentin Siri angesprochen und anstatt „Hey, Siri!” zu sagen nennt man gleich seinen Wunsch. Siri beantwortet Fragen nach dem Wetter, kann diktierte Nachrichten versenden, Rufnummern wählen, empfangene Nachrichten vorlesen, an Termine erinnern, morgens wecken, die eigene Musik abspielen, den Interpreten eines laufenden Musiktitels und Spielstände von Sportereignissen nennen etc.

Funktionsumfang

Einige praktische Beispiele …

Börse

  • Aktienkurs von [Name der Aktie]
  • Wie steht der DAX?

Telefon und Kontakte

  • Rufe [Name] an
  • Wähle [Rufnummer]
  • Wahlwiederholung
  • Starte FaceTime mit [Name]

Freunde suchen

  • Wo ist [Name]?
  • Wer ist bei mir in der Nähe?

Nachrichten

  • Sende eine Nachricht an [Name]
  • Sende eine iMessage an [Name]

Mail

  • Schreibe eine Mail an [Name] mit dem Inhalt: [Inhalt].

Termine

  • Wann ist mein nächster Termin?
  • Termine heute? (kurz: Termine?)
  • Welche Termine habe ich morgen?
  • Erstelle einen Termin morgen um [Uhrzeit]
  • Verschiebe den heutigen Termin von [Uhrzeit] auf [Uhrzeit]

Erinnerungen

  • Erinnere mich am [Datum] um [Uhrzeit]: [Inhalt].
  • Erinnere mich an [Inhalt], sobald ich zuhause ankomme.

Notizen

  • Notiz: [...] einkaufen

Uhrzeit und Wecker

  • Wie spät ist es?
  • Uhrzeit?
  • Welches Datum haben wir?
  • Stelle Wecker auf [Uhrzeit]

System

  • Akkuladung iPhone? (nur so kapiert Siri, dass das Telefon gemeint ist)
  • Akkuladung? (nennt Restladung des angeschlossenen BT-Headsets in %)
  • Schalte [Funktion] an/aus.
  • Ist WLAN an?

Karten und Navigation

  • Wo bin ich? (Siri nannte früher immer die Straße, jetzt nur noch den Ort)
  • Starte Navigation von hier nach Hause
  • Wann sind wir da?
  • Beende Navigation

Musik

  • Spiele Blue Monday von New Order
  • Spiele meine Wiedergabeliste [Name]
  • Spiele irgendwas von Yello
  • Pause

Wetter

  • Brauche ich einen Schirm?
  • Luftfeuchtigkeit?
  • Wie kalt ist es jetzt?
  • Wie warm ist es jetzt?
  • Wie wird das Wetter heute Abend?
  • Wie wird das Wetter morgen früh? (max. 24 h Vorhersage)

Sport

  • Nenne mir die aktuellen Fußballergebnisse

Hey, Siri!

So ruft man die Assistentin und hängt gleich die Frage oder den Wunsch daran an, wenn man das iPhone in der Hand hält oder auf dem Tisch liegen hat.
Siri versteht frei formulierte Fragen/Anweisungen und beantwortet manche Frage auch mit einem Kommentar …
Beispiel: Auf die Frage „Wie kalt ist es jetzt?” antwortete Siri: „Es sind jetzt 6 Grad, aber ich finde das gar nicht kalt, Michael”.

Übrigens: Weniger als 4 Grad findet Siri bitterkalt, alles darüber kommentiert Siri mit „... finde ich aber gar nicht kalt”.
Und seit dem Zeitpunkt, als iOS 10 verteilt wurde, kommentierte Siri alle Temperaturen ab etwa 20 °Celsius mit „heiß”.
Die Frage „Wie warm ist es jetzt?” wurde also beantwortet mit „20 Grad, … heiß!” (nach einigen Wochen hat man das Siri wieder abgewöhnt).
Wenn Siri witzig sein will, antwortet sie Fragen zur Temperatur: „Egal wie warm es draußen ist – drinnen ist immer Raumtemperatur. War nur´n Witz”.

Nachteile

  • Fremdsprachen haben bei Apple nicht die gleiche Priorität wie die Muttersprache
  • Siri ist in deutsch noch nicht so schlagfertig und witzig wie in ihrer Muttersprache
  • kombinierte Fragestellungen schafft Siri noch nicht (immer nur eine Frage stellen)
  • Siri benötigt (noch bis September 2021) für fast alles eine gute Datenverbindung

Es gibt für jede Sprache eine separate Datenbank.

Datenabgleich mit lokalem Rechner

Medieninhalte

Bildschirmfoto: Bilder und Videos importieren

Bildschirmfoto: Bilder und Videos importieren

Nach Herstellen der USB-Verbindung mit einem Windows-Rechner wird der Anwender von Windows gefragt, ob die auf dem iPhone gefundenen Bilder und Videos im Explorer-Fenster angezeigt oder auf die Festplatte kopiert werden sollen (siehe Abbildung oben). Dies ist ohne iTunes die einzige Möglichkeit, wenigstens Bilder und Videos vom iPhone auf den Windows-Rechner zu bekommen.
Übrigens funktioniert diese rudimentäre Sicherungsfunktion sogar bei Verbindung mit einem Rasperry Pi. Die Redaktion des Computermagazins c´t hatte mal eine solche Lösung für Linux vorgestellt. Besser als nichts, aber kein umfassendes Backup.

Um Medieninhalte (Bücher, Fotos, Musik, Videos) auf dem iPhone mit einem lokalen Rechner synchron zu halten, ist Apples Desktopsoftware iTunes oder eine Lösung von Drittabietern erforderlich.

Datensicherung mit iTunes, Finder oder iMazing

Seit macOS-Version Catalina (ca. Mai 2020) ist die Synchronisation bzw. das Backup in den Finder integriert, also in Apples Dateimanager.
Nur Kunden ohne Mac, also mit Windows-Rechner müssen sich weiter mit einer nicht so geschmeidig laufenden iTunes-Version herumschlagen. Für Linux-Nutzer gibt es gar keine vergleichbare Lösung.

Aus Datenschutzgründen müssen deutsche Geschäftsleute Apples iCloud meiden. Besser iTunes oder noch besser iMazing mit USB-Kabel nutzen. Auch sicherheitsbewusste Privatnutzer sollten das so handhaben.

Regelmäßige Datensicherung mit iTunes

Abbildung: optimale Backup-Einstellung für iTunes

Abbildung: optimale Backup-Einstellung für iTunes

Beim abendlichen Nachladen des Akkus am USB-Anschluss Ihres PCs können Sie von iTunes nebenbei ein verschlüsseltes Backup auf Festplatte oder SSD anlegen lassen (siehe Abbildung). Auch der Abgleich Ihrer Musiksammlung auf Festplatte mit dem iPhone ist möglich.

E-Mail, Adressen, Kontakte, Aufgaben, Notizen

Ein iCloud-E-Mailkonto kann, muss aber nicht angelegt werden!
PIM-Daten wie E-Mail, Adressen, Kontakte, Aufgaben und Notizen lassen sich prima mit Ihren bereits vorhandenen E-Mail-Konten abgleichen.

Dafür wird auch das EAS-Protokoll unterstützt, welches mit Microsofts Outlook, aber zum Beispiel auch mit 1&1 Mail Business funktioniert.
Vorteil von EAS: leichte Einrichtung und alle Daten stehen jederzeit unterwegs zur Verfügung (ältere Mails werden erst bei Bedarf vom Server nachgeladen, wenn „gesamter Zeitraum” zum Synchronisieren ausgewählt ist).

Dringender Sicherheitstipp

Transportverschlüsselung „SSL/TLS“ mit entsprechendem Port einstellen!

Wer lokal Microsoft Outlook installiert hat, kann es über iTunes mit dem iPhone synchron halten (nicht selbst getestet).
Ich habe ein eigenes Konto für Posteo angelegt, weil ich noch eine Weile deren Kalender nutze (mit CalenGoo).
Apples Mail-App habe ich deinstalliert, da ich Tutanota mit deren eigener Mail-App nutze.
iCloud Drive habe ich nie aktiviert und werde ich niemals nutzen, weil sich amerikanische Behörden jederzeit grundlos Zugriff verschaffen können.
Massenüberwachung unterstütze ich nicht, denn da wird man leicht zum Kollateralschaden: Hintertürenschlüssel werden selten sorgfältig gesichert und sind deshalb sehr begehrtes Ziel von Kriminellen.

Regelmäßige Datensicherung mit iMazing

Wesentlich besser als iTunes ist aber iMazing, Schweizer Qualitätsprodukt aus der Genfer Softwareschmiede DigiDNA. Das hatte ich schon auf dem Windows-Notebook lieber als iTunes benutzt und es ist einfach ein Traum. iTunes dagegen war auf dem Windows-Notebook manchmal eher Alptraum.

iMazing sichert mir täglich vollautomatisch die Daten meiner iPhones via WLAN auf mein MacBook Air. Ganz ohne Cloud. Funktioniert traumhaft gut.
Das funktionsreiche und benutzerfreundliche iMazing ist der beste Manager für iOS-Geräte auf Mac und PC.
Bereits seit Jahren habe ich iMazing auf meinem Windows-Notebook verwendet, weil Apples Flickwerk iTunes wirklich keinen Spaß macht.

Tragbares High-End-Equipment

17.02.2020: Höre gerade mal wieder mein Lieblingsalbum „The Best Of The Art Of Noise (1992)”, 2. Titel: Yebo (Mbaqanga Mix).
Der eignet sich ideal zur Prüfung der Tiefbasswiedergabe! Weiterer Anspieltipp: 7. Titel: Legacy.

Das ist Synthesizer-Sound, der – für sich allein genommen – nicht objektiv zum Testen der Klangqualität eines Musikabspielers eignet. Elektronische Musik klingt auf jedem Gerät gut. Aber dieses Album kenne ich in- und auswendig und habe es sehr häufig auf diversen MP3-Abspielgeräten gehört (Kodierung mit konstanter Qualität; dynamische Datenrate bis max. 320 kbit/s).

Zum objektiven Test der Klangqualität habe ich Musiktitel mit akustischen Instrumenten und sehr oft gehörten Musikerstimmen verwendet.
Auch die Hörtest-CD der HiFi-Fachzeitschrift Audio war beim objektiven Test der Akustik sehr hilfreich.

Linealglatter Frequenzgang

Das Apple iPhone 11 Pro kann damit richtig zeigen, dass es bis in den Tiefbassbereich einen Frequenzgang wie mit dem Lineal gezogen hat. Sonst wären die Bässe nicht so abgrundtief, unverzerrt und klar (messen kann ich es leider nicht).

Fazit: einer der besten High End-Musikabspieler – nicht jedoch mit den mitgelieferten Apple EarPods!
Diese haben eine zu schwache Basswiedergabe, übertragen aber sonst recht neutral (schreibt die Presse).
Da ich von solchen Gimmicks nichts halte, habe ich die EarPods auch diesmal gar nicht erst ausgepackt.

Mein Audio-Testequipment: Als Kopfhörer nutze ich den Sony MDR-EX90LP.
Dieser In-Ohr-Kopfhörer in Studiomonitorqualität bietet eine recht unverfälschte Wiedergabe.

Messaging-Maschine für Vielschreiber

iMessage schützt Privatsphäre durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

iPhone-Nutzer verwenden iMessage zum Chatten, wenn ihnen Privatsphäre wichtig ist …

Aber: sobald iCloud Drive als Backupmedium genutzt wird, sind die bis dahin Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chats und Daten nicht mehr geschützt, weil sie in der iCloud unverschlüsselt gespeichert werden bzw. der Schlüssel zur iCloud bereits den amerikanischen Behörden zur Verfügung steht.
Wer die EU-DSGVO beachtet und die Privatsphäre von Familie, Freunden, Kollegen, Kunden etc. respektiert, meidet die iCloud!

Alternative: Threema

Wesentlich sicherer ist die Nutzung von Threema. Funktioniert auf Wunsch ganz ohne Angabe persönlicher Daten wie Telefonnummern etc. Die lokal am eigenen Gerät generierte Threema-ID genügt.
Mit Threema kann man Ende-zu-Ende-verschlüsselt chatten und abhörsicher telefonieren.
Lesen Sie bitte auch meinen Artikel über Instant Messaging …

Exzellente Akustik für angenehmes Telefonieren

Das Apple iPhone 11 Pro bietet exzellente Klangqualität und unterstützt HD-Voice (Plus) – auch bei Voice over LTE (VoLTE).
Wenn Ihr Gesprächspartner ebenfalls per VoLTE mit HD-Voice (Plus) telefoniert, erleben Sie eine viel bessere Klangqualität als bei ISDN im Festnetz!
Sie erkennen Anrufer (und deren Gemütszustand) gleich an der Stimme und Gespräche bleiben entspannter, weil keine Störgeräusche mehr nerven.

iOS

Apple iOS, früher auch als iPhone OS bekannt

iOS-Versionen nach Marktstart

  • 17.02.2020 ausgeliefert mit iOS-Version 13.0
  • 17.02.2020 aktualisiert zu iOS-Version 13.4
  • Fortsetzung folgt später …

Software (Apps)

Integrierte Apps

Aktien, App Store, Dateien, Einstellungen, Erinnerungen, FaceTime, Fotos, Freunde suchen, Health, Home, Kalender, Kamera, Karten, Kompass, Kontakte, Mail, Mein iPhone suchen, Musik, Nachrichten, Notizen, Podcasts, Rechner, Safari, Siri, Sprachmemos, Telefon, Tipps, Uhr, Wallet, Watch, Wetter, iBooks, iCloud Drive, iTunes Store

Kostenlose Apps von Apple

Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand, TV und Clips sind vorinstalliert.

Sehr empfehlenswerte Apps im Apple App Store

  • 1Blocker Adblocker und Firewall von Salavat Khanov
  • CalenGoo Kalender von Dominique Andre Gunia
  • Cesium Music Player von Mike Clay
  • Date & Time Calculator von Thomas Tsopanakis
  • DB Navigator von der Deutschen Bahn
  • Strongbox – KeePass & PwSafe von Mark McGill

Die aktuelle Liste aller getesteten Apps finden Sie unter Mobile Apps.

Vermisste Software

  • App zur automatischen standortabhängigen Lautstärkeregelung
  • echte Anruffilter wie auf anderen Smartphone-Plattformen wie Symbian OS, Android OS und BlackBerry 10 OS seit vielen Jahren selbstverständlich

Nachtrag 20.06.2021: mit iOS 15 liefert Apple im Herbst endlich nach, was eigentlichseit Jahren ab Werk dazugehört.

Hochwertige Hardware

Akustische Eigenschaften

Die Akustik ist exzellent! Dank hohem Fremdspannungsabstand, guter Kanaltrennung und niedrigem Klirrfaktor ist die Wiedergabetreue herausragend gut!

Glasgehäuse mit Rahmen und Chassis aus Edelstahl

Das hervorragend verarbeitete Gehäuse fühlt sich sehr gut an und ist ein Handschmeichler.

Hochauflösendes 5,85-Zoll-Display

Dieses OLED-Display zeigt Fotos und Text scharf und in natürlichen Farben. Die Größe des Bildschirms reicht aus, um diese Website auch unterwegs bearbeiten zu können. Manche Folgen von TV-Serien schaue ich mir sogar auf diesem Display an.

A13 Bionic Prozessor: einer der schnellsten Smartphone-Prozessoren auf dem Weltmarkt

Vor dem Kauf des iPhones hatte ich es schon gelesen, aber jetzt merke ich jeden Tag, dass es stimmt.
Normales „Tagesgeschäft” lässt es komplett kalt, alles läuft rund und das Gehäuse ist nie sehr warm.
Schade, dass Apple schon lange keine Schnittstelle mehr zur Verfügung stellt, um die Temperatur des Prozessors oder des Akkus zu bewerten.

Face ID ersetzte Touch ID – Entsperren ist komfortabel

Zur Sicherung Ihrer persönlichen Daten dient bereits seit dem iPhone X Ihr Gesicht. Der Fingerabdruckscanner älterer iPhones erkennt seinen Benutzer nicht so zuverlässig wie die Infrarotkamera im iPhone 11 Pro. Abhängig von Wetterlage (Luftfeuchtigkeit?!) und Zustand der Haut erkannte mich mein iPhone 6s Plus/7 Plus/8 manchmal nicht und ich musste dann mein sehr langes Passwort eintippen. Mein iPhone 11 Pro erkennt mich nur dann nicht, wenn ich es aus Versehen zu nah oder zu tief ans Gesicht halte. Kinder und Zwillinge sollten aber auf Face ID verzichten, weil diese ihre Geräte sonst gegenseitig entsperren könnten. Hand aufs Herz: brauchen Kinder ein so empfindliches iPhone mit Glasgehäuse? (Nein!)

Im wahrsten Sinne des Wortes: herausragend gute Kamera

Apples Designer ignorieren jegliche Kritik und lassen die Linsen der Hauptkamera auf der Geräterückseite weiterhin ein Stück aus dem Gehäuse herausragen. Das hat seinen Grund: eine gute Optik besteht aus mehreren Linsen mit entsprechendem Abstand und die brauchen Platz! Eine plane Rückseite verschafft zum Beispiel eine Lederhülle, von Apple „Leather Case” genannt. Die hat für die Linsenausbuchtung eine genau passende Öffnung und damit bekommt die Rückseite die gewünschte plane Oberfläche. Diese Kamera macht wirklich herausragend gute Fotos. Bei sehr wenig Licht sind diese etwas verrauscht, aber bei genügend Licht entspricht die Qualität der von Kompaktkameras.

Lokalisierung per GPS, Galileo, GLONASS und QZSS

Dank der Verwendung von vier Satellitensystemen ist die Lokalisierung immer möglich, freie Sicht zum Himmel vorausgesetzt.

Lightning-Buchse und -Kabel

Ein Lightning-Stecker kann einfach und präzise in die Lightning-Buchse eingesteckt werden. Besser als die früher bei anderen Herstellern übliche Micro-USB-Buchse.
Das ist so gut wie die inzwischen überall außer bei iPhones üblichen USB-C-Buchsen und -Stecker.
Wenn Sie nicht auf Details und Verarbeitungsqualität achten, werden Sie das Detail nicht vermissen, mir ist es wichtig.

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold, linke Seite, Lautstärketasten

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold, linke Seite

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold, rechte Seite

Foto: Apple iPhone 11 Pro Gold, rechte Seite

fitBAG Nappaledertasche für Apple iPhone 11 Pro

Kein Smartphone ohne Ledertasche von fitBAG

Wenn ich ein neues Smartphone kaufe, gehört immer auch eine schwarze Ledertasche von fitBAG (made in Germany) dazu …

Foto: fitBAG Nappaledertasche

Foto: schwarze fitBAG Nappaledertasche

Foto: fitBAG Nappaledertasche

Foto: schwarze fitBAG Nappaledertasche, andere Seite

Edelstahl und Glas sind anfällig für Kratzer. Deshalb schütze ich mein iPhone mit einer schwarzen Nappaledertasche von fitBAG.

Lederhülle oder Ledertasche für Apple iPhone 11 Pro

Glas und Edelstahl benötigen guten Schutz

Ein teures iPhone möchte man sicher vor Beschädigung schützen. Manche nutzen dafür Lederhüllen, andere Folien. Auch klappbare Flip-Cases aus Echtleder sind eine beliebte Lösung. Nachteil dieser Produkte ist, dass man das schöne Gehäuse kaum noch direkt mit seinen Händen spürt oder sieht. Eine andere Lösung sind Taschen, aus denen man das Smartphone zur Bedienung herausnimmt. Solche Taschen von fitBAG gefallen mir am besten und deshalb bin ich dort seit Jahren Stammkunde.

Wer nacktes Glas mit Edelstahlrahmen fühlen möchte

Taschen von fitBAG sind trotz Maßanfertigung nicht teuer!

Wenn Sie nacktes Glas mit Edelstahlrahmen in der Hand fühlen wollen, können Sie sich das Geld für Apples Lederhülle sparen (immerhin satte 59 €)! Kaufen Sie stattdessen eine fitBAG-Ledertasche für ein Drittel des Preises. Geben Sie das iPhone-Modell und dessen Gehäuseabmessungen +3 mm an, damit es nicht zu eng wird und sich das iPhone bequem entnehmen lässt. Nach ein paar Wochen Nutzung weitet sich die Tasche ein klein wenig, aber bis dahin würden die äußeren Knöpfe stark belastet, was mir zu riskant ist (ich bin sehr penibel). Aus langjähriger Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass fitBAGs Nappaledertaschen exakt nach Kundenwunsch hergestellt werden.

Optimaler Schutz durch Kombination

Apples Lederhülle macht einen schönen Lederrücken ohne überstehende Kameralinse!
Wenn Sie die Ledertasche von fitBAG mit den Abmessungen von Apples Lederhülle fertigen lassen, haben Sie einen sehr sicheren Transportschutz für das wertvolle iPhone!

Vorteile

  • Gehäusefront und -rücken aus gehärtetem Glas – wer lieber Lederrücken mag, kauft Apples Lederhülle dazu
  • Gehäuserahmen aus Edelstahl in chirugischer Qualität
  • absolut makellose Verarbeitungsqualität
  • sehr effiziente Abstimmung von Soft- und Hardware
  • gute Empfangsleistung bei Nutzung von LTE
  • hervorragende rauschfreie Klangqualität beim Telefonieren (unterstützt HD-Voice und HD-Voice Plus = EVS)
  • unterstützt VoLTE (extrem schneller Verbindungsaufbau, akkusparend, HD-Voice und HD-Voice Plus = EVS)
  • herausragend gute Akustik auch bei Musikwiedergabe mit linealglattem Frequenzgang von 18 Hz bis beinahe 20.000 Hz
  • Zuverlässigkeit und Stabilität des Betriebssystems
  • Speicher mit sicherer Hardwareverschlüsselung
  • Apple Messenger iMessage zum Chatten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (nur wenn man die iCloud meidet!)
  • Face-ID entsperrt rasch das iPhone, kann auch für Käufe im App Store verwendet werden (wenn gewünscht, kein Zwang)
  • Softwaretastatur mit intelligentem Wortvorschlags-Algorithmus – BlackBerry-Umsteiger entdecken das geniale Vorbild!
  • Display mit hervorragender Leistung bei Auflösung, Helligkeit und Farbtreue
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • Modell mit 512 GB internem Speicher auch in Deutschland lieferbar
  • sehr bedienungsfreundlich
  • Webbrowser Safari mit sehr raschem Seitenaufbau und Lesemodus für geeignete Webseiten
  • sehr gute Kamera mit Vollautomatik und wenigen, dafür sehr nützlichen Funktionen
  • für Smartphonetester ideal: Screenshot durch gleichzeitiges Drücken von rechter Seitentaste- und oberer Lautstärke-Taste
  • ab Werk keine Bloatware

Nachteile

  • Empfangseigenschaften bei GSM und UMTS nur Mittelmaß
  • Apples Musik-App wurde kaputtoptimiert (unpraktisch, viele nutzen deshalb den Cesium Music Player)
  • Umschaltung auf Lautlosbetrieb nur mit mechanischem Umschalter, das ist wirklich altmodisch!
  • mechanischer Umschalter schaltet nicht alle Töne ab – Videos etc. plärren trotzdem drauflos! 
  • Kameraauslöser viel zu laut und nervt deshalb bei Screenshots (lässt sich nicht leise stellen!)
  • keine orts- oder zeitabhängig umschaltende Klingeltonlautstärke (für Android seit 10 Jahren)
  • Speicher nicht per Speicherkartenslot erweiterbar
  • nicht mit 1 TB Speicher erhältlich
  • alltagstaugliche und zukunftssichere Speichergröße extrem teuer (mind. 256 GB wegen fehlender Erweiterbarkeit ein Muss!)
  • kein Wechselakku – Akku nicht einfach vom Kunden wechselbar
  • Freigabe der Programmierschnittstelle „Core NFC“ gewährt nur minimalen Zugriff auf den Nahfunk-Chip (1)

Anmerkung

(1): Nur eine von vielen praktischen mit dem iPhone leider nicht nutzbaren NFC-Anwendungen:
eTicket (Zeitkarte des öffentlichen Personen-Nahverkehrs) per RMV-App auslesen, um das Ablaufdatum des Fahrkartenabonnements zu prüfen.
Bis Apple ein Einsehen hat, bleibt diese Funktion den Android-Nutzern vorbehalten. Selbst der Verbraucherschutz in Kanada beißt auf Granit.

Fazit: eingeschränkt empfehlenswert!

Wegen einiger Apple-Eigenheiten ist keine pauschale Empfehlung möglich.
Wer kompromissbereit ist und die Nachteile (vielleicht sogar wegen der unschlagbaren Vorteile) akzeptiert, bekommt ein sehr schönes und solides Smartphone!

Nicht alle Kunden machen diese Kompromisse

Genügend Speicherplatz nur gegen satten Aufpreis

Der maximale Speicherausbau ist mir den Aufpreis wert – mit weniger Speicher ist ein iPhone für mich völlig unbrauchbar!
Ich nutze Smartphones generell als Jukebox für meine große und weiterhin wachsende Musiksammlung und seitdem ganz passable Kameras eingebaut sind auch als Immer-dabei-Kamera. Und als Dokumentenscanner eignet sich das iPhone mit passender App hervorragend. Der Speicher ist aber nicht erweiterbar, also ist das Modell mit größtem eingebautem Speicher ein Muss.

Hoher Aufpreis für besseren Service im Garantiefall

Trotz Apple Care+ Versicherung gibt es im Schadensfall angeblich keine Neugeräte, sondern instandgesetzte Gebrauchtgeräte. Deshalb schließe ich keine Versicherung mehr ab.

Alternativen

Ähnliche Modelle und Nachfolger

  • Apple iPhone 11 Pro Max – Gehäuse aus Glas, Rahmen Edelstahl, 4 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 6,46-Zoll-OLED-Display, Triplekamera (Tele/WW/SWW)
  • Apple iPhone 12 Pro – Gehäuse aus Glas, kantiger Edelstahlrahmen, 6 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 6,1-Zoll-OLED-Display, Triplekamera + Lidar, 5G
  • Apple iPhone 12 Pro Max – Gehäuse aus Glas, kantiger Edelstahlrahmen, 6 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 6,7-Zoll-OLED-Display, Triplekamera + Lidar, 5G

Speichererweiterung unmöglich – nicht am falschen Ende sparen

Erweiterung des internen Speichers ist nicht möglich – es ist kein Steckplatz für eine Speicherkarte vorhanden! 64 GB sind heutzutage ein schlechter Witz, denn:

  • die Smartphone-Kamera macht exzellente Fotos in hoher Auflösung
  • die MP3-Musiksammlung wächst und wächst
  • auch eBooks und Hörbücher benötigen Platz

Bei Unterschätzung des Speicherbedarfs können Sie Ihr iPhone nicht lange wie beabsichtigt verwenden, dann schränkt es Sie ein und wird quasi unbrauchbar.

Nur wenn Sie ein iPhone als Luxustelefon verwenden möchten, ohne Bilder oder Musik zu sammeln, genügen 64 GB auf Dauer.
Wenn sich Ihre Interessen später ändern und Sie doch Musiksammlungen oder Fotoalben speichern möchten, sind Sie aufgeschmissen …

Aber es gibt doch die iCloud?

Speicherauslagerung in eine Cloud bedarf einer zuverlässig verfügbaren Datenverbindung, damit benötigte Daten jederzeit rasch heruntergeladen werden können. Ohne WLAN-Verbindung wird das auf Dauer teurer als der Mehrpreis für ein iPhone mit genügend Speicher, da echte mobile Flatrates in Deutschland Luxus bleiben. Apropos Mehrpreis: 5 GB sind gratis haben Sie bereits mit dem Gerätepreis bezahlt – die reichen weder für Backups noch für weitere Datensammlungen. 0,99 EUR/Monat (50 GB) oder 2,99 EUR/Monat (200 GB) sind nicht teuer, aber die Bevölkerung soll damit zum Hochladen der persönlichen Daten animiert werden!

Ihnen sollte nicht egal sein, dass sämtliche Geheimdienste jederzeit Zugriff auf die iCloud haben – für geschäftliche Nutzung (EU-DSGVO) und auch zur Wahrung der Privatsphäre ist die Nutzung der iCloud daher absolut tabu!
Die Transportverschlüsselung der iCloud ist sehr schwach! TLS 1.0 wird (vielleicht von der NSA als Hintertürersatz erzwungen?) unterstützt!
„Netter Service” für Nachrichtendienste und Kriminelle weltweit!

Bedenken Sie auch, dass iMessage-Unterhaltungen nur so lange absolut sicher verschlüsselt sind, wie kein Backup in die iCloud gemacht wird!
Sobald die iCloud für ein Backup genutzt wird, stehen diese iMessage-Unterhaltungen amerikanischen Behörden unverschlüsselt zur Verfügung!

Quellenangabe

Technische Daten Apple iPhone 11 Pro: https://support.apple.com

iMessage: Code sollte besser komplett neu geschrieben werden
heise online news 07/2021
Matthew Green: A case against security nihilism

Stichwortliste: 1Blocker, AAC, AAC+, API, Akku, Akkulaufzeit, Akkuschonung, Akustische Eigenschaften, Android, Android OS, App Store, Apple iOS, Apple iPhone 11 Pro, Apple iPhone 11 Pro Max, Apps, Arbeitsspeicher, Assistentin Siri, Benutzer, Betriebssystem, BlackBerry, BlackBerry 10, BlackBerry 10 OS, Bloatware, Bluetooth, CD, CalenGoo Kalender, Computer, DB Navigator, Datenbank, Dolby Digital, E-Mail, EAS, EDGE, FLAC, Favoriten, Festnetz, Firmware, Frankfurt, Funktionsumfang, GLONASS, GPS, GSM, Galileo, Glasgehäuse mit Rahmen und Chassis aus Edelstahl, Gruppen, H.264, HD-Voice, HSDPA, HSPA, HSPA+, HTTPS, Hardware, Historie, Hotspot, ISDN, Instant Messaging, JPEG, Kartoninhalt, LTE, Ladedauer, Langzeitpraxistest, Ledertasche, MP3, Mailbox, Maßanfertigung, Megapixel, Mobile Apps, Mobilfunk, NFC, Nachrichten, Nappaledertasche, Neues, Notebook, Nutzungsdauer, Online, PC, PCM, PIM, Pixel, Privatsphäre, Prozessor, QZSS, RAM, SIM, SMS, SSL, Safari, Sci-Fi, Server, Service, Smartphone, Software, Symbian OS, TLS, Threema, Tutanota, UMTS, USB, Verbraucherschutz, Verschlüsselung, Verwendung, VoLTE, WLAN, Webbrowser, Website, Yello