Hardware

Mobiltelefon

Langzeitpraxistest: 20.09.2019 bis heute


Apple iPhone 11 Pro Max

Foto: iPhone 11 Pro Max Originalkarton Vorderseite

Foto: Originalkarton Apple iPhone 11 Pro Max 512 GB, Farbe Gold, Oberseite

Mein sechster iPhone-Test. Ich wünsche viel Spaß beim Lesen!

Übersicht

Kaufvorgang: Vorbestellung, lange Wartezeit, Abholung

Online vorbestellt

13.09.2019: Mittags ein Apple iPhone 11 Pro Max mit 512 GB Speicher in der Farbe Gold zur Abholung am Erstverkaufstag 20.09. online vorbestellt.
Abholungszeitfenster: 18:30–19:00 Uhr.
19.09.2019: Abholinformationen per E-Mail erhalten. Diese E-Mail enthält einen QR-Code, den man der Apple Wallet-App hinzufügen kann, um die Abholung noch schneller abwickeln zu können.

Hohe Nachfrage, lange Wartezeit

20.09.2020: Großer Andrang im Apple Store! Schnell wird allen klar: die vorab zugeteilten Zeitfenster sind unhaltbar! Das liegt auch daran, dass sich viele ausländische Touristen ohne Vorbestellung einfach vordrängeln und bevorzugt bedient werden, obwohl eigentlich kommuniziert wurde, dass am Erstverkaufstag nur Kunden mit Vorbestellung bedient werden können!

Abholung eine Stunde später als geplant

Trotz solcher Zwischenfälle bleiben alle relativ gelassen und jeder versucht auf seine Weise, das lange Stehen in der Schlange irgendwie zu ertragen. Kurz vor 20 Uhr bekomme auch ich mein neues iPhone und die Leiterin des Apple Stores bittet um Entschuldigung für die lange Wartezeit. Ich habe Verständnis und bin nicht sauer, weil alle ihr Bestes gegeben haben.

Kartoninhalt

  • Apple iPhone 11 Pro Max mit iOS 13.0
  • Apple EarPods mit Fernsteuerung und Mikrofon
  • 18-W-Netzteil mit USB‑C-Buchse
  • USB‑C-auf-Lightning-Kabel
  • Dokumentation

Foto: geöffneter Originalkarton mit Apple iPhone 11 Pro Max in der Farbe Gold

Foto: geöffneter Karton mit Apple iPhone 11 Pro Max. Unter dem iPhone befinden sich USB-Netzteil, Lightning-Kabel und EarPods.

Technische Daten

Modell: A2218 (MWHQ2ZD/A)

Farbe: Gold (auch in Space Grau, Silber und Nachtgrün erhältlich)
Speicherkapazität: 512 GB (auch mit 64 GB und 256 GB erhältlich)
Maße und Gewicht: 158,0 × 77,8 × 8,1 mm, 226 g

Display

Super Retina XDR-Display mit Haptic Touch
6,46 Zoll All-Screen OLED Multi-Touch (14,7 cm Diagonale)
HDR-Display, Auflösung: 1242 × 2688 Pixel; 458 Pixel pro Zoll
Typisches Kontrastverhältnis: 2.000.000:1
Maximale typische Helligkeit: 800 Nits. Maximale Helligkeit: 1200 Nits (HDR)
Farbstandard: P3
Fettabweisende Beschichtung, Display Zoom, Einhandmodus, True Tone Display
Unterstützt Anzeige mehrerer Sprachen und Zeichen gleichzeitig

Prozessor

A13 Bionic Chip mit 64‑Bit-Architektur, neurale Architektur, integrierter M13 Motion Coprozessor
Prozessorarchitektur: ARMv8.4-A
Mikroarchitektur: 2×2,65 GHz Lightning + 4×1,8 GHz Thunder
Arbeitsspeicher (RAM): 4 GB (Typ: LPDDR4X)

Kameras

12-Megapixel-Kamera mit Ultraweitwinkel-, Weitwinkel- und Teleobjektiv
Ultraweitwinkel: Blende f/2.4 und 120° Sichtfeld
Weitwinkel:       Blende f/1.8
Teleobjektiv:     Blende f/2.0
2-facher optischer Zoom, bis 10-facher digitaler Zoom
Porträtmodus mit Bokeh und Tiefenkontrolle
Porträtlicht mit 6 Effekten (natürlich, Studio, Kontur, Bühne, Bühne mono, High-Key mono)
Duale optische Bildstabilisierung für Weitwinkel und Tele
Objektiv mit 5 Elementen (Ultraweitwinkel), Objektiv mit 6 Elementen (Weitwinkel- und Teleobjektiv)
True-Tone-Blitz mit Langzeitsynchronisation
Panoramaaufnahme bis 63 Megapixel
Nachtmodus
Objektivabdeckung aus Saphirkristall
Körper- und Gesichtserkennung
Smart HDR der nächsten Generation für Fotos
Fortschrittliche Rote-Augen-Korrektur
Geotagging für Fotos
Automatische Bildstabilisierung
Serienbildmodus
Selbstauslöser
Bildformate HEIF und JPEG

Drahtlose Technologien

FDD‑LTE
Frequenzbänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 21, 25, 26, 28, 29, 30, 32, 66

TD‑LTE
Frequenzbänder 34, 38, 39, 40, 41, 42, 46, 48

UMTS/HSPA+/DC‑HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz)
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)

LTE
Frequenzbänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 17, 18, 19, 20, 25, 26, 28, 29, 30, 66

TD-LTE
Frequenzbänder 34, 38, 39, 40, 41

UMTS/HSPA+/DC‑HSDPA (850, 900, 1700/2100, 1900, 2100 MHz)
GSM/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz)

Gigabit-fähiges LTE mit 4x4 MIMO und LAA

802.11ax WLAN 6 mit 2x2 MIMO

Bluetooth 5.0

Ultrabreitband-Chip für räumliches Bewusstsein

NFC mit Lesemodus

Express Cards mit Energiereserve

Ortungsfunktion

Integriertes GPS/GNSS
Digitaler Kompass
WLAN
Mobilfunk
iBeacon Mikro-Ortung

Audioanrufe

FaceTime Audioanrufe
Voice over LTE (VoLTE)
Anrufe über WLAN

Videoanrufe

FaceTime Videoanrufe über WLAN und Mobilfunk

Audiowiedergabe

Unterstützte Audioformate: AAC‑LC, HE‑AAC, HE‑AAC v2, Protected AAC, MP3, Linear PCM, Apple Lossless, FLAC, Dolby Digital (AC‑3), Dolby Digital Plus (E‑AC‑3), Dolby Atmos und Audible (Formate 2, 3, 4, Audible Enhanced Audio, AAX und AAX+)
Räumliche Audiowiedergabe. Vom Benutzer festlegbare maximale Lautstärke

TV und Video

Unterstützte Videoformate: HEVC, H.264, MPEG‑4 Part 2 und Motion JPEG
High Dynamic Range (HDR) mit Dolby Vision und HDR10-Inhalten
AirPlay Mirroring, Fotos und Videoausgabe an Apple TV (2. Generation oder neuer)
Video Mirroring und Videoausgabe: Unterstützung für bis zu 1080p über Lightning-Digital-AV-Adapter und Lightning-auf-VGA-Adapter (Adapter separat erhältlich)

Assistentin Siri

Mit eigener Stimme Nachrichten senden, Anrufe tätigen, eine Erinnerung erstellen und mehr.
Vorausschauende Vorschläge erhalten, Freisprechen, Songs anhören und erkennen.

Quelle: Apple (Datenblatt zu diesem Modell leider nicht mehr online)

Stromversorgung, Akkuleistung

Herstellerangaben

Sprechdauer (drahtlos): keine Angabe
Internetnutzung: keine Angabe
Videowiedergabe (drahtlos): bis zu 20 h
Audiowiedergabe (drahtlos): bis zu 80 h
Schnelle Aufladung: in 30 Min. bis zu 50 %
Integrierter Lithium-Ionen-Akku: 3969 mAh
Aufladen über USB-Anschluss am Computer oder Netzteil.

Erfahrungswerte aus der täglichen Praxis

Auf den nächsten Seiten beschreibe ich meine eigenen Erfahrungen.

Die alphabetisch sortierten Themen

  • Akkuleistung
  • Anruffilter („Nicht stören”)
  • Assistentin Siri („Hey, Siri!”)
  • Datenabgleich mit dem Computer (Medieninhalte)
  • Datensicherung mit iTunes
  • High End-Musikabspieler
  • Messaging-Maschine
  • Telefonie
  • iOS (Apples Firmware)

Akkuleistung

Akkulaufzeit, Nutzungsdauer, Akkuschonung, Ladedauer

Akkulaufzeit (Zeit nach Akkuladung bis zur nächsten Aufladung)

Sehr individuell, schwer vergleichbar. Wenignutzer und Vielnutzer definiert jeder anders, ganz zu schweigen vom Begriff Normalnutzer.

Nutzungsdauer

Wenignutzung: 2 Tage (Assistentin Siri, einige E-Mails, wenige iMessages, Kalender, Notizen, 3 h Musikhören, minimal Web).
Vielnutzung: 1 Tag (Buch lesen [Apple-Books-App], Siri, einige E-Mails, iMessages oder SMS, Kalender, Notizen, Anrufe, 5 h Musikhören, 3 h Web).

Akkuschonung

Um den nicht selbst wechselbaren Akku zu schonen, lasse ich ihn möglichst selten an die Grenzen gehen, denn das verschleißt ihn unnötig.
Bei etwa 30 % Restladung wird bis etwa 70 % aufgeladen. Abweichungen gibt es nur, wenn ich zu spät nach dem iPhone schaue.
Wer den Akku fast leer werden lässt und (z. B. über Nacht) bis 100 % auflädt, stresst ihn und verbraucht einen vollen Ladezyklus.
Moderne Lithium-Ionen-Akkus verkraften 300 bis 500 Ladezyklen. In der Praxis werden diese je nach Behandlung innerhalb 2 bis 5 Jahren erreicht.

Ladedauer

Mit diesen Ladezeiten können Sie rechnen

  • Ladezeit an USB 2.0-Buchse: 2:24 h (bei 32 % Restladung bis 71 %)(Notebook Sony VAIO Z12X9E/X)
  • Ladezeit an USB 3.1-Buchse: 0:36 h (bei 33 % Restladung bis 70 %)(Apple MacBook Air 2020)
  • Ladezeit mit 36-Watt-Netzteil: 0:32 h (bei 36 % Restladung bis 71 %)(Anker 36 W 5 V/7,2 A 4-Port-USB-Ladegerät)
  • Ladezeit mit großem Akkupack: 0:43 h (bei 31 % Restladung bis 70 %)(Anker PowerCore Edge 20.000 mAh)
  • Ladezeit mit 18-Watt-Netzteil: 0:25 h (bei 29 % Restladung bis 70 %)(Apple Schnellladegerät)
  • Ladezeit mit MacBook-Netzteil: 0:27 h (bei 35 % Restladung bis 70 %)(Apple MacBook Air 2020)

Akkuprotokoll

Sorry, das ist mir inzwischen zu arbeitsintensiv geworden. Liest sowieso fast niemand und kostet extrem viel Zeit, wenn man es ordentlich macht.
Und ich mache hier alles ganz ordentlich oder gar nicht.
Hobby soll Spaß machen und etwas bringen, auch dem Leser.

Messwerterfassung

Ich erfasse zwar weiterhin die Daten für mein aktuelles Hauptgerät mittels Screenshots und einer Kalendervorlage für CalenGoo, das braucht max. eine Minute.
Aber eine Reihe dieser Werte für die Website aufzubereiten dauert Stunden.
Daher bitte ich um Verständnis, dass ich das nicht mehr als Standard für jeden Smartphonetest anbieten möchte.

Wenn ich irgendwann mal Lust und Zeit habe, übertrage ich ein paar Werte aus meinem Kalender. Ist dann aber zeitaufwändige Handarbeit.

Energiesparmodus

Apples Betriebssystem iOS aktiviert den Energiesparmodus automatisch bei 20 % Akku-Restladung und deaktiviert ihn bei Akkuladung nach Erreichen von 80 %. Ohne Not werde ich den Akku nie so leer werden lassen (das ist purer Stress für den Akku!). Ich lade normalerweise ab 30 % bis 70 % auf. Hat sich bewährt!

Anruffilter

Nicht stören

So nennt Apple seinen rudimentären Anruffilter.

Anrufe zulassen

Konfiguriert wird dieser im Einstellungsmenü Nicht stören/Anrufe zulassen:

  • Jeden (Anrufer ungefiltert durchstellen)
  • Keine (Anrufe komplett blockieren)
  • Favoriten (fein einstellbare Positivliste, nur Freunde/Bekannte/Verwandte durchstellen)

Favoriten = Anonyme Anrufer und Störer bekommen Besetztzeichen oder Mailbox
Anrufer mit unterdrückter Rufnummer bekommen sofort ein Besetztzeichen oder werden auf die Mailbox abgeworfen, wenn »Nicht stören« eingeschaltet ist.

Zeitfenster für ewig Gestrige und Sturköpfe, die man trotzdem lieb hat

Sture Bekannte und Verwandte, welche sich die kostenlose Rufnummernübermittlung vom Netzbetreiber nicht schalten lassen wollen, können Sie trotzdem zu bestimmten Uhrzeiten erreichen, wenn Sie »Nicht stören« nicht für den ganzen Tag aktiv schalten, sondern z. B. nur 20:00–18:00 Uhr. So würde zwischen 18 und 20 Uhr Uhr jede/r durchgelassen, auch wenn Anrufer mit unterdrückter  Rufnummer keinem Adressbucheintrag zugeordnet werden können.

Den Ansagetext Ihrer Mailbox könnten Sie entsprechend formulieren:
„… wegen unterdrückter Rufnummer auf der Mailbox gelandet, … bitte künftig mit aktivierter Rufnummernübermittlung anrufen!”

Alternativ eine grobe Positivliste aktivieren

Wenn anonyme Anrufer, Stalker, Wählautomaten und falschwählende Faxgeräte abgewehrt werden sollen, aber sonst jeder im iPhone-Adressbuch gespeicherte Kontakt anrufen darf, finden Sie die ideale Lösung weiter unten im Einstellungsmenü Nicht stören/Anrufe zulassen:

Gruppen

  • Alle Kontakte

Diese Option ermöglicht die Auswahl aus Kontakte/Gruppen

  • Alle (Kontakte aus hinzugefügten Mailkonten, jedes Mailkonto getrennt wählbar)
  • Gesammelte Adressen
  • Kontakte

Sobald Wählautomaten (»Dialer«) unseriöser Werbeanrufer ohne Unterlass in kurzen Zeitabständen anklingeln und dabei die eigene Rufnummer unterdrücken oder eine gefälschte ständig wechselnde Rufnummer anzeigen, muss »Nicht stören« aktiv bleiben, sonst ist man für seriöse Anrufer nicht mehr erreichbar!

enlightenedWenn Sie Gruppen anlegen möchten und die iCloud meiden wollen (Schutz Privatsphäre/Beachtung EU-DSGVO), brauchen Sie dafür eine App.
Empfehlung: Kontaktgruppen App von Thomas Kroll.

Assistentin Siri

Die meisten Technikbegeisterten und Sci-Fi-Fans würden ihren Computer gern wie in der Sci-Fi-Serie Star Trek per Sprache bedienen.

Historie

  • 2007 hatte die Firma Siri Inc. mit der Entwicklung einer digitalen Assistentin begonnen
  • 2010 kaufte Apple im April die Firma Siri Inc. mit allen Rechten an den Produkten und das iPhone 4s wurde das erste Smartphone mit der digitalen Assistentin namens Siri

Seitdem kann man das iPhone per Sprache steuern. Leider hatte Steve Jobs entschieden, die sehr leistungsfähige Software stark abgespeckt online arbeiten zu lassen.angry
Die Originalsoftware könnte ohne Onlineverbindung zum Rechenzentrum auf dem iPhone laufen und wäre nicht so stark eingeschränkt wie wir sie kennen!

Verwendung

Den Hauptzweck eines digitalen Assistenten sehe ich in der Bedienung des Smartphones, ohne es dafür in die Hand zu nehmen. Nutzer eines Bluetooth-Headsets freuen sich über diese Möglichkeit besonders, denn so kann das iPhone möglichst oft geschützt in der Tasche bleiben!

Bei den meisten Headsets wird die Sprachsteuerung mit einem langem Druck auf die Rufannahmetaste gestartet. Nutzen Sie ein Headset an einem Apple iPhone ab Version 4s aufwärts, wird darüber auch die Assistentin Siri angesprochen und anstatt „Hey, Siri!” zu sagen nennt man gleich seinen Wunsch. Siri beantwortet Fragen nach dem Wetter, kann diktierte Nachrichten versenden, Rufnummern wählen, empfangene Nachrichten vorlesen, an Termine erinnern, morgens wecken, die eigene Musik abspielen, den Interpreten eines laufenden Musiktitels und Spielstände von Sportereignissen nennen etc.

Funktionsumfang

Einige praktische Beispiele …

Börse

  • Aktienkurs von [Name der Aktie]
  • Wie steht der DAX?

Telefon und Kontakte

  • Rufe [Name] an
  • Wähle [Rufnummer]
  • Wahlwiederholung
  • Starte FaceTime mit [Name]

Freunde suchen

  • Wo ist [Name]?
  • Wer ist bei mir in der Nähe?

Nachrichten

  • Sende eine Nachricht an [Name]
  • Sende eine iMessage an [Name]

Mail

  • Schreibe eine Mail an [Name] mit dem Inhalt: [Inhalt].

Termine

  • Wann ist mein nächster Termin?
  • Termine heute? (kurz: Termine?)
  • Welche Termine habe ich morgen?
  • Erstelle einen Termin morgen um [Uhrzeit]
  • Verschiebe den heutigen Termin von [Uhrzeit] auf [Uhrzeit]

Erinnerungen

  • Erinnere mich am [Datum] um [Uhrzeit]: [Inhalt].
  • Erinnere mich an [Inhalt], sobald ich zuhause ankomme.

Notizen

  • Notiz: [...] einkaufen

Uhrzeit und Wecker

  • Wie spät ist es?
  • Uhrzeit?
  • Welches Datum haben wir?
  • Stelle Wecker auf [Uhrzeit]

System

  • Akkuladung iPhone? (nur so kapiert Siri, dass das Telefon gemeint ist)
  • Akkuladung? (nennt Restladung des angeschlossenen BT-Headsets in %)
  • Schalte [Funktion] an/aus.
  • Ist WLAN an?

Karten und Navigation

  • Wo bin ich? (Siri nannte früher immer die Straße, jetzt nur noch den Ort)
  • Starte Navigation von hier nach Hause
  • Wann sind wir da?
  • Beende Navigation

Musik

  • Spiele Blue Monday von New Order
  • Spiele meine Wiedergabeliste [Name]
  • Spiele irgendwas von Yello
  • Pause

Wetter

  • Brauche ich einen Schirm?
  • Luftfeuchtigkeit?
  • Wie kalt ist es jetzt?
  • Wie warm ist es jetzt?
  • Wie wird das Wetter heute Abend?
  • Wie wird das Wetter morgen früh? (max. 24 h Vorhersage)

Sport

  • Nenne mir die aktuellen Fußballergebnisse

Hey, Siri!

So ruft man die Assistentin und hängt gleich die Frage oder den Wunsch daran an, wenn man das iPhone in der Hand hält oder auf dem Tisch liegen hat.
Siri versteht frei formulierte Fragen/Anweisungen und beantwortet manche Frage auch mit einem Kommentar …
Beispiel: Auf die Frage „Wie kalt ist es jetzt?” antwortete Siri: „Es sind jetzt 6 Grad, aber ich finde das gar nicht kalt, Michael”.

Übrigens: Weniger als 4 Grad findet Siri bitterkalt, alles darüber kommentiert Siri mit „... finde ich aber gar nicht kalt”.
Und seit dem Zeitpunkt, als iOS 10 verteilt wurde, kommentierte Siri alle Temperaturen ab etwa 20 °Celsius mit „heiß”.
Die Frage „Wie warm ist es jetzt?” wurde also beantwortet mit „20 Grad, … heiß!” (nach einigen Wochen hat man das Siri wieder abgewöhnt).
Wenn Siri witzig sein will, antwortet sie Fragen zur Temperatur: „Egal wie warm es draußen ist – drinnen ist immer Raumtemperatur. War nur´n Witz”.

Nachteile

Weil Fremdsprachen bei Apple nicht die gleiche Priorität haben, ist Siri in deutsch noch nicht so schlagfertig und witzig wie in ihrer Muttersprache.
Es gibt für jede Sprache eine separate Datenbank.

Datenabgleich mit lokalem Rechner

Medieninhalte

Bildschirmfoto: Bilder und Videos importieren

Bildschirmfoto: Bilder und Videos importieren

Nach Herstellen der USB-Verbindung mit einem Windows-Rechner wird der Anwender von Windows gefragt, ob die auf dem iPhone gefundenen Bilder und Videos im Explorer-Fenster angezeigt oder auf die Festplatte kopiert werden sollen (siehe Abbildung oben). Dies ist ohne iTunes die einzige Möglichkeit, wenigstens Bilder und Videos vom iPhone auf den Windows-Rechner zu bekommen.

Um Medieninhalte (Bücher, Fotos, Musik, Videos) auf dem iPhone mit einem lokalen Rechner synchron zu halten, ist Apples Desktopsoftware iTunes erforderlich.
Nachtrag: seit macOS Catalina (ca. Mai 2020) ist die Synchronisation bzw. das Backup in den Finder integriert, also Apples Dateimanager.
Nur Kunden ohne Mac, also mit Windows-Rechner müssen sich weiter mit einer nicht so geschmeidig laufenden iTunes-Version herumschlagen.

Aus Datenschutzgründen müssen deutsche Geschäftsleute Apples iCloud meiden. Stattdessen bitte iTunes mit USB-Kabel nutzen (aber ohne Backup in die iCloud!). Sicherheitsbewusste Privatnutzer sollten das genauso handhaben.

Regelmäßige Datensicherung mit iTunes

Abbildung: optimale Backup-Einstellung für iTunes

Abbildung: optimale Backup-Einstellung für iTunes

Beim abendlichen Nachladen des Akkus am USB-Anschluss Ihres PCs können Sie von iTunes nebenbei ein verschlüsseltes Backup auf Festplatte oder SSD anlegen lassen (siehe Abbildung). Auch der Abgleich Ihrer Musiksammlung auf Festplatte mit dem iPhone ist möglich.

E-Mail, Adressen, Kontakte, Aufgaben, Notizen

Ein iCloud-E-Mailkonto kann, muss aber nicht angelegt werden!
PIM-Daten wie E-Mail, Adressen, Kontakte, Aufgaben und Notizen lassen sich prima mit Ihren bereits vorhandenen E-Mail-Konten abgleichen.

Dafür wird auch das EAS-Protokoll unterstützt, welches mit Microsofts Outlook, aber zum Beispiel auch mit 1&1 Mail Business funktioniert.
Vorteil von EAS: leichte Einrichtung und alle Daten stehen jederzeit unterwegs zur Verfügung (ältere Mails werden erst bei Bedarf vom Server nachgeladen, wenn „gesamter Zeitraum” zum Synchronisieren ausgewählt ist).

Dringender Sicherheitstipp

Transportverschlüsselung »SSL/TLS« mit entsprechendem Port einstellen!

Wer lokal Microsoft Outlook installiert hat, kann es über iTunes mit dem iPhone synchron halten (nicht selbst getestet).
Ich habe ein eigenes Konto für Posteo angelegt, weil ich noch eine Weile deren Kalender nutze (mit CalenGoo).
Apples Mail-App habe ich deinstalliert, da ich Tutanota mit deren eigener Mail-App nutze.
iCloud Drive habe ich nie aktiviert und werde ich niemals nutzen, weil sich amerikanische Behörden jederzeit grundlos Zugriff verschaffen können.
Massenüberwachung unterstütze ich nicht, denn da wird man leicht zum Kollateralschaden: Hintertürenschlüssel werden selten sorgfältig gesichert und sind deshalb sehr begehrtes Ziel von Kriminellen.

Regelmäßige Datensicherung mit iMazing

Wesentlich besser als iTunes ist aber iMazing, Schweizer Qualitätsprodukt aus der Genfer Softwareschmiede DigiDNA. Das hatte ich schon auf dem Windows-Notebook lieber als iTunes benutzt und es ist einfach ein Traum. iTunes dagegen war auf dem Windows-Notebook manchmal eher Alptraum.

iMazing sichert mir täglich vollautomatisch die Daten meiner iPhones via WLAN auf mein MacBook Air. Ganz ohne Cloud. Funktioniert traumhaft gut.
Das funktionsreiche und benutzerfreundliche iMazing ist der beste Manager für iOS-Geräte auf Mac und PC.
Seit Jahren habe ich es auf meinem Windows-Notebook verwendet, weil iTunes nicht viel getaugt hat.

Tragbares High-End-Equipment

21.09.2019: Höre gerade mal wieder mein Lieblingsalbum „The Best Of The Art Of Noise (1992)”, 2. Titel: Yebo (Mbaqanga Mix).
Der eignet sich ideal zur Prüfung der Tiefbasswiedergabe! Weiterer Anspieltipp: 7. Titel: Legacy.

Das ist Synthesizer-Sound, der – für sich allein genommen – nicht objektiv zum Testen der Klangqualität eines Musikabspielers eignet. Elektronische Musik klingt auf jedem Gerät gut. Aber dieses Album kenne ich in- und auswendig und habe es sehr häufig auf diversen MP3-Abspielgeräten gehört (Kodierung mit konstanter Qualität; dynamische Datenrate bis max. 320 kbit/s).

Zum objektiven Test der Klangqualität habe ich Musiktitel mit akustischen Instrumenten und sehr oft gehörten Musikerstimmen verwendet.
Auch die Hörtest-CD der HiFi-Fachzeitschrift Audio war beim objektiven Test der Akustik sehr hilfreich.

Linealglatter Frequenzgang

Das Apple iPhone 11 Pro Max kann damit richtig zeigen, dass es bis in den Tiefbassbereich einen Frequenzgang wie mit dem Lineal gezogen hat. Sonst wären die Bässe nicht so abgrundtief, unverzerrt und klar (messen kann ich es leider nicht).

Fazit: einer der besten High End-Musikabspieler – nicht jedoch mit den mitgelieferten Apple EarPods!
Diese haben eine zu schwache Basswiedergabe, übertragen aber sonst recht neutral (schreibt die Presse).
Da ich von solchen Gimmicks nichts halte, habe ich die EarPods auch diesmal gar nicht erst ausgepackt.

Mein Audio-Testequipment: Als Kopfhörer nutze ich den Sony MDR-EX90LP.
Dieser In-Ohr-Kopfhörer in Studiomonitorqualität bietet eine recht unverfälschte Wiedergabe.

Messaging-Maschine für Vielschreiber

iMessage schützt Privatsphäre durch Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

iPhone-Nutzer verwenden iMessage zum Chatten, wenn ihnen Privatsphäre wichtig ist …

Aber: sobald iCloud Drive als Backupmedium genutzt wird, sind die bis dahin Ende-zu-Ende-verschlüsselten Chats und Daten nicht mehr geschützt, weil sie in der iCloud unverschlüsselt gespeichert werden bzw. der Schlüssel zur iCloud bereits den amerikanischen Behörden zur Verfügung steht.
Wer die EU-DSGVO beachtet und die Privatsphäre von Familie, Freunden, Kollegen, Kunden etc. respektiert, meidet die iCloud!

Alternative: Threema

Wesentlich sicherer ist die Nutzung von Threema. Funktioniert auf Wunsch ganz ohne Angabe persönlicher Daten wie Telefonnummern etc. Die lokal am eigenen Gerät generierte Threema-ID genügt.
Mit Threema kann man Ende-zu-Ende-verschlüsselt chatten und abhörsicher telefonieren.
Lesen Sie bitte auch meinen Artikel über Instant Messaging …

Exzellente Akustik für angenehmes Telefonieren

Das Apple iPhone 11 Pro Max bietet exzellente Klangqualität und unterstützt HD-Voice (Plus) – auch bei Voice over LTE (VoLTE).
Wenn Ihr Gesprächspartner ebenfalls per UMTS oder VoLTE mit HD-Voice (Plus) telefoniert, erleben Sie eine viel bessere Klangqualität als bei ISDN im Festnetz!
Sie erkennen Anrufer (und deren Gemütszustand) gleich an der Stimme und Gespräche bleiben entspannter, weil keine Störgeräusche mehr nerven.

iOS

Apple iOS, früher auch als iPhone OS bekannt

iOS-Versionen nach Marktstart

  • 20.09.2019 ausgeliefert mit iOS-Version 13.0
  • 24.09.2019 aktualisiert zu iOS-Version 13.1
  • 28.10.2019 aktualisiert zu iOS-Version 13.2
  • 10.12.2019 aktualisiert zu iOS-Version 13.3
  • 24.03.2020 aktualisiert zu iOS-Version 13.4
  • Fortsetzung folgt …

Software (Apps)

Integrierte Apps

Aktien, App Store, Dateien, Einstellungen, Erinnerungen, FaceTime, Fotos, Freunde suchen, Health, Home, Kalender, Kamera, Karten, Kompass, Kontakte, Mail, Mein iPhone suchen, Musik, Nachrichten, Notizen, Podcasts, Rechner, Safari, Siri, Sprachmemos, Telefon, Tipps, Uhr, Wallet, Watch, Wetter, iBooks, iCloud Drive, iTunes Store

Kostenlose Apps von Apple

Pages, Numbers, Keynote, iMovie, GarageBand, TV und Clips sind vorinstalliert.

Sehr empfehlenswerte Apps im Apple App Store

  • 1Blocker Adblocker und Firewall von Salavat Khanov
  • CalenGoo Kalender von Dominique Andre Gunia
  • Call Ranger von Konstantinos Papadakis
  • Cesium Music Player von Mike Clay
  • Date & Time Calculator von Thomas Tsopanakis
  • DB Navigator von der Deutschen Bahn
  • Strongbox – KeePass & PwSafe von Mark McGill

Eine vollständige Liste aller von mir persönlich getesteten Apps finden Sie unter Mobile Apps.

Vermisste Software

  • App zur automatischen standortabhängigen Lautstärkeregelung und falls nicht möglich, dann wenigstens zeitgesteuerte Lautstärkeregelung!
  • echte Anruffilter wie auf anderen Smartphone-Plattformen wie Symbian OS, Android OS und BlackBerry 10 OS seit vielen Jahren üblich

Hochwertige Hardware

Akustische Eigenschaften

Die Akustik ist exzellent! Dank hohem Fremdspannungsabstand, guter Kanaltrennung und niedrigem Klirrfaktor ist die Wiedergabetreue herausragend gut!

Glasgehäuse mit Rahmen und Chassis aus Edelstahl

Das hervorragend verarbeitete Gehäuse fühlt sich sehr gut an und ist ein Handschmeichler.

Hochauflösendes 6,46-Zoll-Display

Dieses OLED-Display zeigt Fotos und Text scharf und in natürlichen Farben. Die Größe des Bildschirms reicht aus, um diese Website auch unterwegs bearbeiten zu können. Manche Folgen von TV-Serien schaue ich mir sogar auf diesem Display an.

A13 Bionic Prozessor: einer der schnellsten Smartphone-Prozessoren auf dem Weltmarkt

Vor dem Kauf des iPhones hatte ich es schon gelesen, aber jetzt merke ich jeden Tag, dass es stimmt.
Normales „Tagesgeschäft” lässt es komplett kalt, alles läuft rund und das Gehäuse ist nie sehr warm.
Schade, dass Apple schon lange keine Schnittstelle mehr zur Verfügung stellt, um die Temperatur des Prozessors oder des Akkus zu bewerten.

Face ID ersetzte Touch ID – Entsperren ist komfortabel

Zur Sicherung Ihrer persönlichen Daten dient bereits seit dem Vorgänger iPhone X Ihr Gesicht. Der Fingerabdruckscanner älterer iPhones erkennt seinen Benutzer nicht so zuverlässig wie die Infrarotkamera im iPhone 11 Pro Max. Abhängig von Wetterlage (Luftfeuchtigkeit?!) und Zustand der Haut erkannte mich mein iPhone 6s Plus/7 Plus/8 manchmal nicht und ich musste dann mein sehr langes Passwort eintippen. Mein iPhone 11 Pro Max erkennt mich nur dann nicht, wenn ich es aus Versehen zu nah oder zu tief ans Gesicht halte. Kinder und Zwillinge sollten aber auf Face ID verzichten, weil diese ihre Geräte sonst gegenseitig entsperren könnten. Hand aufs Herz: brauchen Kinder ein so empfindliches iPhone mit Glasgehäuse? (Nein!)

Im wahrsten Sinne des Wortes: herausragend gute Kamera

Apples Designer ignorieren jegliche Kritik und lassen die Linsen der Hauptkamera auf der Geräterückseite weiterhin ein Stück aus dem Gehäuse herausragen. Das hat seinen Grund: eine gute Optik besteht aus mehreren Linsen mit entsprechendem Abstand und die brauchen Platz! Eine plane Rückseite verschafft zum Beispiel eine Lederschale, bei Apple „Leather Case” genannt. Die hat für die Linsenausbuchtung eine genau passende Öffnung und damit wird die Rückseite völlig gleichmäßig glatt. Diese Kamera macht wirklich herausragend gute Fotos. Bei sehr wenig Licht sind diese etwas verrauscht, aber bei genügend Licht entspricht die Qualität der von Kompaktkameras.

Lokalisierung per GPS, Galileo, GLONASS und QZSS

Dank der Verwendung von vier Satellitensystemen ist die Lokalisierung immer möglich.

Lightning-Buchse und -Kabel

Ein Lightning-Stecker kann einfach und präzise in die Lightning-Buchse eingesteckt werden. Besser als die früher bei anderen Herstellern übliche Micro-USB-Buchse.
Das ist so gut wie die inzwischen überall außer bei iPhones üblichen USB-C-Buchsen und -Stecker.
Wenn Sie nicht auf Details und Verarbeitungsqualität achten, werden Sie das Detail nicht vermissen, mir ist es wichtig.

Foto: Apple iPhone 11 Pro Max Gold, linke Seite, Lautstärketasten

Foto: Apple iPhone 11 Pro Max Gold, linke Seite

Foto: Apple iPhone 11 Pro Max Gold, rechte Seite

Foto: Apple iPhone 11 Pro Max Gold, rechte Seite

fitBAG Nappaledertasche für Apple iPhone 11 Pro Max

Kein Smartphone ohne Ledertasche von fitBAG

Wenn ich ein neues Smartphone kaufe, gehört immer auch eine schwarze Ledertasche von fitBAG (made in Germany) dazu …

Foto: fitBAG Nappaledertasche

Foto: schwarze fitBAG Nappaledertasche

Foto: fitBAG Nappaledertasche

Foto: schwarze fitBAG Nappaledertasche, andere Seite

Edelstahl und Glas sind anfällig für Kratzer. Deshalb schütze ich mein iPhone mit einer schwarzen Nappaledertasche von fitBAG.

Lederhülle oder Lederschale für Apple iPhone 11 Pro Max

Glas und Edelstahl benötigen guten Schutz

Ein teures iPhone möchte man sicher vor Beschädigung schützen. Manche nutzen dafür Lederhüllen, andere Folien. Auch klappbare Flip-Cases aus Echtleder sind eine beliebte Lösung. Nachteil dieser Produkte ist, dass man das schöne Gehäuse kaum noch direkt mit seinen Händen spürt oder sieht. Eine andere Lösung sind Taschen, aus denen man das Smartphone zur Bedienung herausnimmt. Solche Taschen von fitBAG gefallen mir am besten und deshalb bin ich dort seit Jahren Stammkunde.

Wer nacktes Glas mit Edelstahlrahmen fühlen möchte

Taschen von fitBAG sind trotz Maßanfertigung nicht teuer!

Wenn Sie nacktes Glas mit Edelstahlrahmen in der Hand fühlen wollen, können Sie sich das Geld für Apples Lederschale sparen (immerhin satte 59 €)! Kaufen Sie stattdessen eine fitBAG-Ledertasche für ein Drittel des Preises. Geben Sie das iPhone-Modell und dessen Gehäuseabmessungen +3 mm an, damit es nicht zu eng wird und sich das iPhone bequem entnehmen lässt. Nach ein paar Wochen Nutzung weitet sich die Tasche ein klein wenig, aber bis dahin würden die äußeren Knöpfe stark belastet, was mir zu riskant ist (ich bin sehr penibel). Aus langjähriger Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass fitBAGs Nappaledertaschen exakt nach Kundenwunsch hergestellt werden.

Optimaler Schutz durch Kombination

Apples Lederschale macht einen schönen Lederrücken ohne überstehende Kameralinse!
Wenn Sie die Ledertasche von fitBAG mit den Abmessungen von Apples Lederschale fertigen lassen, haben Sie einen sehr sicheren Transportschutz für das wertvolle iPhone!

Vorteile

  • Gehäusefront und -rücken aus gehärtetem Glas – wer lieber Lederrücken mag, kauft Apples Lederschale dazu
  • Gehäuserahmen aus Edelstahl in chirugischer Qualität
  • absolut makellose Verarbeitungsqualität
  • sehr effiziente Abstimmung von Soft- und Hardware
  • gute Empfangsleistung bei Nutzung von LTE
  • hervorragende rauschfreie Klangqualität beim Telefonieren (unterstützt HD-Voice und HD-Voice Plus = EVS)
  • unterstützt VoLTE (extrem schneller Verbindungsaufbau, akkusparend, HD-Voice und HD-Voice Plus = EVS)
  • herausragend gute Akustik auch bei Musikwiedergabe mit linealglattem Frequenzgang von 18 Hz bis beinahe 20.000 Hz
  • Zuverlässigkeit und Stabilität des Betriebssystems
  • Speicher mit sicherer Hardwareverschlüsselung
  • Apple Messenger iMessage zum Chatten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (nur wenn man die iCloud meidet!)
  • Face-ID entsperrt rasch das iPhone, kann auch für Käufe im App Store verwendet werden (wenn gewünscht, kein Zwang)
  • Softwaretastatur mit intelligentem Wortvorschlags-Algorithmus – BlackBerry-Umsteiger entdecken das geniale Vorbild!
  • Display mit hervorragender Leistung bei Auflösung, Helligkeit und Farbtreue
  • 4 GB Arbeitsspeicher
  • Modell mit 512 GB internem Speicher auch in Deutschland lieferbar
  • sehr bedienungsfreundlich
  • Webbrowser Safari mit sehr raschem Seitenaufbau und Lesemodus für geeignete Webseiten
  • sehr gute Kamera mit Vollautomatik und wenigen, dafür sehr nützlichen Funktionen
  • für Smartphonetester ideal: Screenshot durch gleichzeitiges Drücken von rechter Seitentaste- und oberer Lautstärke-Taste
  • ab Werk keine Bloatware

Nachteile

  • Empfangseigenschaften bei GSM und UMTS nur Mittelmaß
  • Apples Musik-App wurde kaputtoptimiert (unpraktisch, viele nutzen deshalb den Cesium Music Player)
  • Umschaltung auf Lautlosbetrieb nur mit mechanischem Umschalter, das ist wirklich altmodisch!
  • Kameraauslöser ist viel zu laut und nervt deshalb bei Screenshots (lässt sich nicht leiser stellen!)
  • keine automatisch orts- oder zeitabhängig umschaltende Klingeltonlautstärke möglich (gibt es für Android seit 10 Jahren)
  • Speicher nicht per Speicherkartenslot erweiterbar
  • nicht mit 1 TB Speicher erhältlich
  • alltagstaugliche und zukunftssichere Speichergröße extrem teuer (mind. 256 GB sind wegen fehlender Erweiterbarkeit ein Muss!)
  • kein Wechselakku – Akku nicht einfach vom Kunden wechselbar
  • Freigabe der Programmierschnittstelle »Core NFC« gewährt nur minimalen Zugriff auf den Nahfunk-Chip (1)

Anmerkung

(1): Nur eine von vielen praktischen mit dem iPhone leider nicht nutzbaren NFC-Anwendungen:
eTicket (Zeitkarte des öffentlichen Personen-Nahverkehrs) per RMV-App auslesen, um das Ablaufdatum des Fahrkartenabonnements zu prüfen.
Bis Apple ein Einsehen hat, bleibt diese Funktion den Android-Nutzern vorbehalten. Selbst der Verbraucherschutz in Kanada beißt auf Granit.

Fazit: eingeschränkt empfehlenswert!

Wegen einiger Apple-Eigenheiten ist keine pauschale Empfehlung möglich.
Wer kompromissbereit ist und die Nachteile (vielleicht sogar wegen der unschlagbaren Vorteile) akzeptiert, bekommt ein sehr schönes und solides Smartphone!

Nicht alle Kunden machen diese Kompromisse

Genügend Speicherplatz nur gegen satten Aufpreis

Der maximale Speicherausbau ist mir den Aufpreis wert – mit weniger Speicher ist ein iPhone für mich völlig unbrauchbar!
Ich nutze Smartphones generell als Jukebox für meine große und weiterhin wachsende Musiksammlung und seitdem ganz passable Kameras eingebaut sind auch als Immer-dabei-Kamera. Und als Dokumentenscanner eignet sich das iPhone mit passender App hervorragend. Der Speicher ist aber nicht erweiterbar, also ist das Modell mit größtem eingebautem Speicher ein Muss.

Hoher Aufpreis für besseren Service im Garantiefall

Trotz Apple Care+ Versicherung gibt es im Schadensfall angeblich keine Neugeräte, sondern instandgesetzte Gebrauchtgeräte. Deshalb schließe ich keine Versicherung mehr ab.

Alternativen

Ähnliche Modelle und Nachfolger

  • Apple iPhone 11 Pro – Gehäuse aus Glas, Rahmen Edelstahl, 4 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 5,8-Zoll-OLED-Display, Triplekamera (Tele/WW/SWW)
  • Apple iPhone 12 Pro – Gehäuse aus Glas, kantiger Edelstahlrahmen, 6 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 6,1-Zoll-OLED-Display, Triplekamera + Lidar, 5G
  • Apple iPhone 12 Pro Max – Gehäuse aus Glas, kantiger Edelstahlrahmen, 6 GB RAM, max. 512 GB Speicher, 6,7-Zoll-OLED-Display, Triplekamera + Lidar, 5G

Speichererweiterung unmöglich – nicht am falschen Ende sparen

Erweiterung des internen Speichers ist nicht möglich – es ist kein Steckplatz für eine Speicherkarte vorhanden! 64 GB sind heutzutage ein schlechter Witz, denn:

  • die Smartphone-Kamera macht exzellente Fotos in hoher Auflösung
  • die MP3-Musiksammlung wächst und wächst
  • auch eBooks und Hörbücher benötigen Platz

Bei Unterschätzung des Speicherbedarfs können Sie Ihr iPhone nicht lange wie beabsichtigt verwenden, dann schränkt es Sie ein und wird quasi unbrauchbar.

Nur wenn Sie ein iPhone als Luxustelefon verwenden möchten, ohne Bilder oder Musik zu sammeln, genügen 64 GB auf Dauer.
Wenn sich Ihre Interessen später ändern und Sie doch Musiksammlungen oder Fotoalben speichern möchten, sind Sie aufgeschmissen …

Aber es gibt doch die iCloud?

Speicherauslagerung in eine Cloud bedarf einer zuverlässig verfügbaren Datenverbindung, damit benötigte Daten jederzeit rasch heruntergeladen werden können. Ohne WLAN-Verbindung wird das auf Dauer teurer als der Mehrpreis für ein iPhone mit genügend Speicher, da echte mobile Flatrates in Deutschland Luxus bleiben. Apropos Mehrpreis: 5 GB sind gratis haben Sie bereits mit dem Gerätepreis bezahlt – die reichen weder für Backups noch für weitere Datensammlungen. 0,99 EUR/Monat (50 GB) oder 2,99 EUR/Monat (200 GB) sind nicht teuer, aber die Bevölkerung soll damit zum Hochladen der persönlichen Daten animiert werden!

Ihnen sollte nicht egal sein, dass die NSA jederzeit Zugriff auf die iCloud hat – für geschäftliche Nutzung (EU-DSGVO) und auch zur Wahrung der Privatsphäre ist die Nutzung der iCloud daher absolut tabu!

Bedenken Sie auch, dass iMessage-Unterhaltungen nur so lange absolut sicher verschlüsselt sind, wie kein Backup in die iCloud gemacht wird! Sobald die iCloud für ein Backup genutzt wird, stehen diese iMessage-Unterhaltungen amerikanischen Behörden unverschlüsselt zur Verfügung!

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