Glossar

Fachbegriffe | Abkürzungen A–Z

V


Validierung, vCard, Verschlüsselung, VoIP, VoLTE, VPN, VVL


Validierung

(Prüfung auf Korrektheit): Im Internet ist damit die Prüfung einer Webseite auf normgerechten (validen) Quellcode gemeint.
Die Normierung legt das W3C (World Wide Web Consortium) fest.

Eine wichtige Sache, die von vielen Webdesignern leider völlig ignoriert wird!
Dabei garantiert nur valider Quellcode (CSS, HTML, XHTML) korrekte Seitendarstellung mit jedem Internetanzeigeprogramm (engl.: Browser).
Überbewerten darf man die Testergebnisse aber auch nicht. Manche Funktionen sind noch zu neu und andere noch übergangsweise in Verwendung.

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Sie werden vom Testergebnis überrascht sein …

Danach werden Sie sich aber nicht mehr wundern, warum viele Seiten in jedem Browser etwas anders angezeigt werden …


vCard

Eine vCard ist eine „elektronische Visitenkarte“, die ein Benutzer mit einem Mausklick direkt in das Adressbuch seines E-Mail-Programms oder PIM übernehmen kann. vCards können in HTML-Seiten eingebettet, als Dateianhänge zu einer E-Mail verschickt werden oder als QR-Code vorliegen. Mobiltelefone und PDA verwenden auch vCards, um Kontaktinformationen zu speichern und mit IrDA oder Bluetooth auszutauschen.

Dieser Text basiert auf dem Artikel VCard aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Verschlüsselung

So nennt man den Vorgang, bei dem ein klar lesbarer Text (Klartext) (oder auch Informationen anderer Art wie Ton- oder Bildaufzeichnungen) mit Hilfe eines Verschlüsselungsverfahrens (Kryptosystem) in eine „unleserliche“, das heißt nicht einfach interpretierbare Zeichenfolge (Geheimtext) umgewandelt wird. Als entscheidend wichtige Parameter der Verschlüsselung werden hierbei ein oder auch mehrere Schlüssel verwendet.

Dieser Text basiert auf dem Artikel Verschl%C3%BCsselung aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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VoIP

(engl. Abk.): Voice over IP. Sprachtelefonie über das Internetprotokoll (kurz: IP).


VoLTE

(engl. Abk.): Voice over LTE. Sprachtelefonie über das Internetprotokoll (kurz: IP).


VPN

(engl. Abk.): Virtual Private Network (deutsch „virtuelles privates Netzwerk“) bezeichnet eine Netzwerkverbindung, die von Unbeteiligten nicht einsehbar ist, und hat zwei unterschiedliche Bedeutungen:

  • Das konventionelle VPN bezeichnet ein virtuelles privates (in sich geschlossenes) Kommunikationsnetz. Virtuell in dem Sinne, dass es sich nicht um eine eigene physische Verbindung handelt, sondern um ein bestehendes Kommunikationsnetz, das als Transportmedium verwendet wird. Das VPN dient dazu, Teilnehmer des bestehenden Kommunikationsnetzes an ein anderes Netz zu binden.
    So kann beispielsweise der Computer eines Mitarbeiters von zu Hause aus Zugriff auf das Firmennetz erlangen, gerade so, als säße er mittendrin. Aus Sicht der VPN-Verbindung werden dafür die dazwischen liegenden Netze (sein Heimnetz sowie das Internet) auf die Funktion eines Verlängerungskabels reduziert, das den Computer (VPN-Partner) ausschließlich mit dem zugeordneten Netz verbindet (VPN-Gateway). Er wird nun zum Bestandteil dieses Netzes und hat direkten Zugriff darauf. Die Auswirkung ist vergleichbar mit dem Umstecken des Computer-Netzwerkkabels an das per VPN zugeordnete Netz.
    Dieser Vorgang funktioniert unabhängig von der physischen Topologie und den verwendeten Netzwerkprotokollen selbst dann, wenn das zugeordnete Netz von einer vollkommen anderen Art ist.
    Der sich daraus ergebende Nutzen eines VPNs kann je nach verwendetem VPN-Protokoll durch eine Verschlüsselung ergänzt werden, die eine abhör- und manipulationssichere Kommunikation zwischen den VPN-Partnern ermöglicht. Ein verschlüsseltes (virtuelles) Netzwerk über ein unverschlüsseltes Netzwerk herzustellen, kann ein wichtiges Kriterium, mitunter sogar der Hauptgrund für die Verwendung eines VPNs sein.
  • SSL-VPN (auch Web-basierendes VPN) unterstützt seit 2002 Lösungen, die einen verschlüsselten Fernzugriff auf Unternehmensanwendungen und gemeinsam genutzte Ressourcen realisieren, ohne dass sich die SSL-VPN-Partner dafür an das Unternehmensnetz binden. Hier wird sinnbildlich also nicht das Netzwerkkabel an ein anderes Netz angeschlossen; es wird lediglich ein gesicherter Zugriff auf bestimmte Dienste des anderen Netzes ermöglicht.
    Der Namensbestandteil „VPN“ für diese Lösungen ist umstritten, aber auf dem Markt üblich. Technisch gesehen basieren sie auf einem Proxy-Mechanismus (Thin Client SSL VPN) oder darauf, dass die begehrte Unternehmensanwendung selbst eine Webanwendung ist (Clientless SSL VPN), auf die ein SSL-VPN-Partner über eine gesicherte Verbindung zugreifen kann, ohne jedoch einen direkten Zugriff auf das Unternehmensnetz zu erhalten. Darüber hinaus unterstützt SSL-VPN auch einen VPN-Modus im Sinne des konventionellen VPNs (Fat Client SSL VPN).
Dieser Text basiert auf dem Artikel Virtual_Private_Network aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
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VVL

(Abk.): Vertragsverlängerung. Fachbegriff im Mobilfunkbereich, den Kunden vor allem in Verbindung mit einem günstigen Smartphone im Gedächtnis.
Apropos: wenn man vom Mobilfunknetzbetreiber alle zwei Jahre ein vergünstigtes Smartphone haben will, muss man an den Kündigungstermin denken und selbst rechtzeitig aktiv werden. Sprechen Sie mit der Hotline des Anbieters. Fragen Sie nach einem Angebot. Auch wenn Sie eigentlich ganz zufrieden sind, können Sie erwähnen, dass Sie an Kündigung denken. Bestandskunden wird ihre Treue selten finanziell gedankt, daher ist dieses Vorgehen legitim.
Bei manchen Anbietern funktioniert die Vertragsverlängerung mit Auswahl eines neuen Geräts samt Änderung des Vertrags auch sehr komfortabel online.
Den meisten Menschen ist gar nicht bewusst, was ein Handy oder Smartphone wirklich kostet und sie wollen das auch gar nicht wahr haben. Es soll einfach spätestens alle zwei Jahre das allerneuestes beste Top-Smartphone für einen Euro geben und das alte kommt in die Schublade, zu Verwandten oder auf den Müll. Manche Altgeräte lassen sich auch noch auf dem Gebrauchtmarkt verkaufen. Also wird jeder Smartphonekauf generell mit dem Mobilfunkvertrag bzw. dessen Verlängerung verbunden, wobei der Netzbetreiber den eigentlich viel höheren Gerätepreis subventioniert und sich das vorgestreckte Geld über den Monatspreis zurückholt. Also nichts anderes als eine verkappte Ratenzahlung. Je billiger das teure Smartphone angeboten wird, desto teurer ist dabei der Mobilfunktarif.
Vorsicht vor schwarzen Schafen der Branche! Es gibt nichts geschenkt! Schließen Sie Ihren Vertrag direkt mit dem Mobilfunknetzbetreiber ab; seien Sie bei unverlangten Werbeanrufen am Mobiltelefon misstrauisch! Telefon-Drücker schwatzen Ihnen gern im Auftrag eines Mobilfunkhändlers oder -Providers eine angebliche Vertragsverlängerung auf, die sich nachher als Neuvertrag entpuppt. Wer sich mit dem Thema nicht auskennt, merkt das für einen Widerruf vielleicht zu spät.


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