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Fachbegriffe und Abkürzungen Glossar: X

X.75, XHTML, XML


X.75

ITU-Protokoll für ISDN-Verbindungen.
Es überträgt 64 KBit pro Sekunde im B-Kanal und kann Leitungsfehler kompensieren. X.75 setzt auf beiden Seiten geeignete Hardware voraus.


XHTML

(engl. Abk.): Extensible HyperText Markup Language (deutsch: erweiterbare HTML) ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung und semantischen Auszeichnung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. Neuformulierung von HTML 4.01 in XML: Im Gegensatz zu HTML, welche mittels SGML definiert wurde, verwendet XHTML die strengere und einfacher zu parsende SGML-Teilmenge XML als Sprachgrundlage. XHTML-Dokumente genügen also den Syntaxregeln von XML.

XHTML 1.0 enthält alle Elemente von HTML 4.01, sodass eine Umformung von HTML-4.01-konformen Seiten zu XHTML 1.0 leicht möglich ist. Ein nicht XHTML-fähiger Webbrowser kann XHTML-Dokumente unter bestimmten Bedingungen trotzdem richtig darstellen (siehe MIME-Typen und HTML-Kompatibilität): er verarbeitet sie als normales HTML. Dabei wird ausgenutzt, dass die HTML-Parser der verbreiteten Browser tolerant gegenüber Syntaxfehlern sind. Diese Fehlertoleranz entstand als Antwort darauf, dass zahlreiche HTML-Dokumente im World Wide Web nicht dem formalen Standard entsprachen und Anwender Browsermeldungen über HTML-Syntax-Fehler als lästig empfinden. Für XHTML hingegen gilt die XML-Grundidee des unkomplizierten Datenaustauschs und der problemlosen automatisierten Verarbeitung. Daher sind Programme, die XHTML verarbeiten, nicht mehr derartig tolerant.

Neuere XHTML-Dokumenttypen enthalten keine Layout-Auszeichnungen mehr. XHTML Transitional 1.0 ist der letzte Dokumenttyp, welcher noch Layout-Elemente enthält, wie etwa <font> oder <b>. In moderneren Dokumenttypen wie XHTML Strict 1.0 sind zwar noch wenige Layout-Elemente enthalten, allerdings nur noch aus Gründen der Rückwärtskompatibilität zu den Transitional-Dokumenttypen. In XHTML Basic oder XHTML 2 schließlich sind Layout-Elemente gar nicht mehr enthalten. Für die visuelle Gestaltung von XHTML-Elementen soll nur noch auf externe CSS-Regeln verwiesen werden.

Dieser Text basiert auf dem Artikel XHTML aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

XML

(engl. Abk.): Extensible Markup Language (deutsch: „erweiterbare Auszeichnungssprache“) ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung hierarchisch strukturierter Daten in Form von Textdaten. XML wird u. a. für den plattform- und implementationsunabhängigen Austausch von Daten zwischen Computersystemen eingesetzt, insbesondere über das Internet.

Die vom World Wide Web Consortium (W3C) herausgegebene XML-Spezifikation (Recommendation, erste Ausgabe vom 10. Februar 1998, aktuell ist die fünfte Ausgabe vom 26. November 2008) definiert eine Metasprache, auf deren Basis durch strukturelle und inhaltliche Einschränkungen anwendungsspezifische Sprachen definiert werden. Diese Einschränkungen werden durch Schemasprachen wie DTD oder XML Schema ausgedrückt. Beispiele für XML-Sprachen sind: RSS, MathML, GraphML, XHTML, XAML, Scalable Vector Graphics (SVG), aber auch XML-Schema.

Ein XML-Dokument besteht aus Textzeichen, im einfachsten Fall in ASCII-Kodierung, und ist damit menschenlesbar – Binärdaten enthält es per Definition nicht.

Damit Sie das auch als Laie verstehen: Viele Programme speichern u. a. ihre Konfigurationsdaten im XML-Format (und nicht mehr wie früher mit der Endung .ini).

Dieser Text basiert auf dem Artikel Extensible_Markup_Language aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung).
In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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Stichwortliste: ASCII, Browser, CSS, Glossar, HTML, Hardware, Hypertext, ISDN, ITU, Internet, Kompatibilität, SVG, Spezifikation, W3C, Webbrowser, X, X.75, XHTML, XML

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