Glossar

Fachbegriffe | Abkürzungen A–Z

C


Cache, CalDAV, CardDAV, CCITT, CD, Chat, Clean URL, Client, Client-Side-Scanning, CMS, Compiler, Computer, CPU, Crashmail, CSS, Cursor


Cache

Cache ([kæʃ], [kaʃ]) bezeichnet in der Informationstechnik einen schnellen Pufferspeicher, der (wiederholte) Zugriffe auf ein langsames Hintergrundmedium oder aufwendige Neuberechnungen zu vermeiden hilft. Daten, die bereits einmal geladen oder generiert wurden, verbleiben im Cache, so dass sie bei späterem Bedarf schneller aus diesem abgerufen werden können. Auch können Daten, die vermutlich bald benötigt werden, vorab vom Hintergrundmedium abgerufen und vorerst im Cache bereitgestellt werden (read-ahead).

Caches können als Hardwarestruktur (beispielsweise als Hauptspeicherchips) oder Softwarestruktur (beispielsweise als temporäre Dateien oder reservierter Speicherplatz) ausgebildet sein.

Cache ist ein Lehnwort aus dem Englischen. Seinen Ursprung hat es im französischen cache, das eigentlich die Bedeutung Versteck hat. Der Name verdeutlicht den Umstand, dass dem Verwender in der Regel der Cache und seine Ersatzfunktion für das angesprochene Hintergrundmedium verborgen bleibt. Wer das Hintergrundmedium verwendet, muss Größe oder Funktionsweise des Caches prinzipiell nicht kennen, denn der Cache wird nicht direkt angesprochen. Der Verwender „spricht das Hintergrundmedium an“, stattdessen „antwortet“ jedoch der Cache – genau auf die Art und Weise, wie auch das Hintergrundmedium geantwortet, also Daten geliefert hätte. Wegen der Unsichtbarkeit dieser zwischengeschalteten Einheit spricht man auch von Transparenz. Praktisch ist er eine gespiegelte Ressource, die stellvertretend für das Original sehr schnell bearbeitet/verwendet wird.

Greifen außer dem den Cache verwendenden Gerät noch weitere auf das Hintergrundmedium zu, so kann es zu Inkonsistenzen kommen. Um auf ein identisches Datenabbild zugreifen zu können, ist es notwendig, vor dem Zugriff die Änderungen des Caches in das Hintergrundmedium zu übernehmen. Cachestrategien wie Write-Through oder Write-Back sind hier praktikabel. Im Extremfall muss ein kompletter „Cache Flush“ erfolgen.

Außerdem muss ggf. der Cache informiert werden, dass sich Daten auf dem Hintergrundmedium geändert haben und sein Inhalt nicht mehr gültig ist. Stellt die Cachelogik das nicht sicher, so ergibt sich als Nachteil, dass inzwischen im Hintergrundmedium oder im Rechenprogramm erfolgte Änderungen nicht erkannt werden. Bei Verdacht auf Änderungen, oder um sicherzugehen, dass der aktuelle Stand berücksichtigt wird, muss der Benutzer explizit eine Cache-Aktualisierung veranlassen.

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CalDAV

ein Vorhaben für ein Standard-Protokoll, das es ermöglicht, auf Kalenderdateien über WebDAV zuzugreifen.
Die CalDAV-Spezifikation wurde erstmals 2003 von Lisa Dusseault als ein Entwurf an die Internet Engineering Task Force (IETF) übermittelt und bekam schnell die Unterstützung einiger Hersteller von Kalendersoftware. Im Januar 2005 erfolgte erstmals ein Test zwischen zwei Servern und drei Clients; diese arbeiteten erfolgreich zusammen. CalDAV hat keine eigene IETF-Arbeitsgruppe, aber die Entwickler haben es dennoch als IETF-Standard RFC 4791 Calendaring Extensions to WebDAV (CalDAV) publiziert. CalDAV ist für die Implementierung in jegliche Kalendersoftware entwickelt worden. Dabei verwaltet das CalDAV-Protokoll die Zugriffe auf die Daten nach fest definierten Zugriffsregeln. Es wurde als offener Standard ausgeführt, um eine plattformunabhängige Nutzung zu fördern.

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CardDAV

Adressbuch-Client-/Server-Protokoll ermöglicht Benutzern Zugriff auf Kontaktdaten auf einem Server.
Das CardDAV-Protokoll wurde von der IETF entwickelt und im August 2011 als RFC 6352 veröffentlicht.
CardDAV basiert auf WebDAV, welches auf HTTP basiert und es benutzt vCard für Kontaktdaten.

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CCITT

(franz. Abk.): Comit´e Consultatif International T´el´egraphique et T´el´ephonique): 1932 gegründete internationale Organisation zur Abstimmung weltweiter Standards für die Daten- und Telekommunikation. Gibt Empfehlungen und definiert Normen für die Telekommunikation. Das CCITT setzt sich aus nationalen Behörden, privaten Firmen und nationalen sowie internationalen wissenschaftlichen Organisationen zusammen.
Älteren Computernutzern dürften einige von der CCITT definierte V.- und X.-Normen geläufig sein, z. B. V.90 für Modems oder X.75 für ISDN.
Das CCITT ist 1993 in der ITU aufgegangen.

CD

(engl. Abk.): Compact Disc für kompakte Scheibe) ist ein optischer Speicher, der Anfang der 1980er-Jahre zur digitalen Speicherung von Musik von Philips/PolyGram und Sony eingeführt wurde und die Schallplatte ablösen sollte. Von den späten 1990er-Jahren bis in die früheren 2010er-Jahre war die Compact Disc eine der meistgenutzten Audioträger. Später wurde er durch Musikstreamingdienste jedoch zunehmend abgesetzt. Anfangs wurde die Compact Disc nur für digitale Audiodaten genutzt. Daher wird sie auch oft als Synonym für die Compact Disc Digital Audio (CD-DA) bezeichnet. Später kamen jedoch weitere Nutzungen hinzu, so etwa zur Speicherung von Daten als CD-ROM, für Videos als VCD oder für interaktive Daten als CD-i. Als beschreibbare CD-R löste sie Ende der 1990er Jahre die Compact Cassette als bevorzugtes Audio-Aufnahmemedium im Privatbereich ab, wurde aber in den 2000er Jahren durch die MP3-Technologie weitgehend verdrängt.

Bei Einführung der CD-ROM Anfang der 1990er Jahre stand „CD“ noch für Audio-CD und „CD-ROM“ für die Daten-CD, spätestens eine Dekade später kann „Compact Disc“ alias „CD“ jedoch als Synonym für alle Arten von CDs verstanden werden – die Unterscheidung ergibt sich durch die genaue Bezeichnung des Mediums (CD-ROM, CD-R, CD-RW) und die darauf enthaltenen Daten (Audio, Daten, Video, Interactive).

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Chat

(engl.): Plaudern, schwatzen, schnacken, sich unterhalten. Hier: Unterhaltung per Tastatur. Anstatt sich am Telefon akustisch zu verständigen, nutzt man online miteinander verbundene Computer und tippt abwechselnd seine Worte und der Gesprächspartner auf der Gegenseite antwortet ebenfalls per Tastatur.
Eine sehr alte Technik, die schon vor dem Computerzeitalter mit Telex (Fernschreiber) möglich war. In Computernetzwerken war der Chat schon immer möglich. In Mailboxen, in die man sich per Modem oder ISDN einwählte, unterhielt man sich auf diese Weise mit dem Systembetreiber oder mit anderen Besuchern, die ebenfalls gerade online waren.
Seit 1999 chatten Firmenkunden von Research In Motion (kurz: RIM) auch unterwegs – mit dem ersten Smartphone, genannt BlackBerry. Darauf läuft der BlackBerry Messenger (BBM). Spätestens 2007 wurde das mobile Chatten auch bei Privatkunden populär. 2013 hat sich RIM nach ihrem bekanntesten Produkt "BlackBerry" umbenannt.

Clean URL

oder auch Pretty URL (engl.): sauberer URL bzw. hübscher URL ist ein Uniform Resource Locator (URL), der lesbare Wörter anstelle von technischen Kürzeln oder Datenbank-IDs enthält. So sind im Pfad weder searchpart- oder query-Komponenten noch Dateinamenserweiterungen wie z. B. .html, .php oder andere Informationen zur verwendeten Servertechnik wie cgi-bin oder cgi enthalten. Stattdessen werden lesbare und beschreibende Titel oder lexikografische Lemmata, Kalenderdaten (meist der Erscheinung) und auch die Sprache des Inhalts (meist abgekürzt nach ISO 639) im URL verwendet.

In der Web-Entwicklung spricht man von „slug” und meint dabei den letzten Teil des URL-Pfads.

Es können auch Mischungen aus beiden Methoden auftreten, indem die ID zwar behalten wird, aber lesbare Worte hinzugefügt werden. In diesem Fall ist die ID das entscheidende Merkmal des URL und die Worte können verändert oder weggelassen werden.

In der Praxis ist es in der Regel gewollt, dass sich URLs aus dem Webbrowser als Lesezeichen ablegen und zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt wieder aufrufen lassen können. Sie sollen auch an Dritte weitergegeben werden und von diesen aufgerufen werden können und dieselbe Aktion auslösen bzw. denselben Zustand erzeugen (etwa eine Suche durchführen).

Hä? Nix verstanden? Hier nochmal in einfacher Sprache:
Leicht zu merkende Webadresse als „sprechende Bezeichnung”, z. B.:
https://tests-und-tipps.info/de/software/mobile-apps/strongbox

So kann man sich auch längere URLs merken, weil sie das Thema der Webseite in wenigen Worten zusammenfassen.

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Client

(engl.): Computer, der über ein Netzwerk mit einem Server verbunden ist.

Client-Side-Scanning

Client-Side-Scanning (CSS) bezeichnet eine technische Verfahrensweise bei der versendete oder empfangene Dateien lokal auf dem Endgeräte einer Person auf bestimmte in einer Datenbank hinterlegte Inhalte durchsucht werden bevor diese weiter verschickt beziehungsweise verarbeitet werden. Dies geschieht beispielsweise bei Antivirenprogrammen die Schadsoftware aufgrund vorher ermittelten Signaturen erkennen. Im Speziellen ist mit CSS eine Methode zur Telekommunikationsüberwachung gemeint, bei der zu versendende Dateien bereits vor der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nach Inhalten überprüft werden. Kritiker sprechen in diesem Fall auch von Chatkontrolle.

Umsetzungsgeschichte

CSS als Mittel der Telekommunikationsüberwachung wurde erstmal im größeren Maße öffentlich diskutiert, nachdem Apple 2021 angekündigt hatte, die Endgeräte seiner Nutzer auf Darstellungen von Kindesmissbrauch zu durchsuchen. Dateien, die auf die iCloud hochgeladen werden, sollten auf kinderpornografischen Inhalte überprüft werden, indem sie mit Einträgen einer Datenbank des National Center for Missing & Exploited Children abgeglichen werden. Nach Protesten wurde das Vorhaben verschoben.

Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung unter Olaf Scholz werden „allgemeine Überwachungspflichten, Maßnahmen zum Scannen privater Kommunikation und eine Identifizierungspflicht“ abgelehnt und erklärt, dass „anonyme und pseudonyme Online-Nutzung“ gewahrt bleiben wird.

Im April 2022 erklärte Meta Platforms an Ende-zu-Ende-Verschlüsselung als Langzeitziel festzuhalten. In der von Meta zitierten Untersuchung „Human Rights Impact Assessment – Meta's Expansion of End-to-End Encryption“ der Organisation „Business for Social Responsibility“ heißt es, dass eine sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung grundlegende Menschenrechte wie Meinungsfreiheit und Privatsphäre bewahrt und Individuen vor repressiven Regimen geschützt werden. Auch der Datenschutz sei ein grundlegendes Menschenrecht. Der Einsatz von clientseitigen Scan-Techniken untergrabe aber die Integrität von Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Um gesellschaftliche Probleme wie Kriminalität und Kindesmissbrauch zu bekämpfen, seien Präventionsstrategien wie die Auswertung von Metadaten und Verhaltensanalysen, aber auch Nutzeraufklärung und eine „robuste Benutzerberichterstattung“ geeigneter.

Am 11. Mai 2022 legte die Europäische Kommission einen Gesetzesentwurf für eine sogenannte „Chatkontrolle“ vor, der die Betreiber von Messengern zum Scannen auf Kinderpornografie verpflichtet. Eine genaue Technologie schreibt dieser nicht vor. Möglich sind Client-Side-Scanning oder ein Hashwertabgleich.

Kritik

Kritiker sehen CSS als schweren Eingriff in die Privatsphäre der Nutzer und als mögliche Methode der Massenüberwachung. Leicht ließen sich auch andere, nicht-illegale Inhalte überwachen. Die Überwachungs- und Kontrollmöglichkeiten von CSS könnten leicht von feindlichen staatlichen Akteuren, Kriminellen oder Intimpartnern der Benutzer missbraucht werden. Die Möglichkeit solcher Angriffe wurde von Forschern der TU Darmstadt am Beispiel von Apple's CSS-Algorithmus NeuralHash zur Detektion von kinderpornografischem Material empirisch nachgewiesen. Während das CSS-System und die damit einhergehende Detektion von illegalem Material mit einfachen Bildänderungen umgangen werden könnte, ließen sich Bilder mit unsensiblem Material in einer Art und Weise manipulieren, dass diese vom System fälschlicherweise als kinderpornografisches Material erkannt wird. Dies könne zur fälschlichen Markierung unschuldiger Nutzer durch das System führen, bis hin zu einer möglichen politischen Verfolgung sozialer Gruppen.

Der Chaos Computer Club sieht die Umsetzungsversuche der Europäischen Kommission im Mai 2022 vor Veröffentlichung des Gesetzesentwurfs als einen Angriff auf die Grundfesten jeglicher vertraulicher Kommunikation. Die Chatkontolle sei ein „überbordender Ansatz, leicht zu umgehen“ und setze an der „völlig falschen Stelle an“. Kriminelle würden gar nicht über Messenger ihr Material austauschen. Auch kleinste Fehlerquoten würden bei einer halben Milliarde pro Tag versendeten Nachrichten den Behörden mehrere tausend Bilder am Tag zusenden, von denen keiner weiß, wer sie betrachtet, ob sie gelöscht werden und ob sie nicht wiederum missbraucht werden. Die Chatkontrolle setze mit dem Fernmeldegeheimnis und dem Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme gleich zwei fundamentale Grundrechte außer Kraft. Sie missachtet zwei Bedingungen für vertrauliche Kommunikation, nach denen das eigene Gerät integer sein muss und Inhalte nicht an Dritte ausleiten darf, und die Verschlüsselung sicher sein muss, so dass man nicht dem Netz vertrauen muss. Daher sei die Chatkontrolle „als fundamental fehlgeleitete Technologie grundsätzlich abzulehnen“.

Der Kinderschutzbund sprach sich gegen anlassloses Scannen als „unverhältnismäßig und nicht zielführend“ aus.

Die Leiterin der Beschwerdestelle des eco – Verbands der Internetwirtschaft, die Beschwerden zu Missbrauchsbildern im Netz entgegennimmt, Alexandra Koch-Skriba betrachtet die von der EU-Kommission vorgelegten Pläne mit Sorge, denn sie untergraben „jede Form der vertraulichen und sicheren Kommunikation im Netz“, der Entwurf habe „das Potenzial, einen Freifahrtschein für staatliche Überwachung zu schaffen“, dies sei „ineffektiv und illegal“.

heise online sieht es als nicht zufällig an, dass das für die Chatkontrolle geplante EU-Zentrum im selben Gebäude in Den Haag angesiedelt werden soll, welches auch die EU-Polizeibehörde Europol beherbergt, es scheine ein reger Datenaustausch zwischen Prüfern und Strafverfolgern gewollt zu sein.

Laut heise online kann auch wenn die deutsche Regierung dagegen ist, Deutschland im Ministerrat überstimmt werden. Nach Einschätzung von heise ist in den anderen EU-Mitgliedsstaaten kein ähnlich lauter Protest gegen die Verordnung zu hören wie in Deutschland.

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CMS

(engl. Abk.): Content-Management-System (kurz CMS, deutsch Inhaltsverwaltungssystem). Eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Inhalten (Content) zumeist auf Webseiten, aber auch in anderen Medienformen. Diese können aus Text- und Multimedia-Dokumenten bestehen. Ein Autor mit Zugriffsrechten kann ein solches System in vielen Fällen mit wenig Kenntnissen in Programmierung- und HTML bedienen, da die Mehrzahl der Systeme über eine grafische Benutzeroberfläche verfügen.

Besonderer Wert wird bei CMS auf eine medienneutrale Datenhaltung gelegt. So kann ein Inhalt auf Wunsch beispielsweise als PDF- oder als HTML-Dokument abrufbar sein; die Formate werden bei volldynamischen Systemen erst bei der Abfrage aus der Datenbank generiert.

Siehe auch CMS ohne Datenbank: Flat-File CMS.

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Compiler

Auch Kompilierer oder Übersetzer genannt. Programm zur Umwandlung von Quelltext in Maschinensprache. Die Nutzung dieses Programms nennt man Compilierung.

Computer

besteht aus Zentraleinheit, Bildschirm, Tastatur. Moderne Computer mit grafischer Benutzeroberfläche werden auch mittels Maus bedient.

CPU

(engl. Abk.): Central Processing Unit: Zentraleinheit eines Computers, die aus dem Steuerwerk, Rechenwerk und Arbeitsspeicher besteht. Die CPU steuert zentral den Ablauf und koordiniert die Aktivitäten des Computers bei der Programmausführung.

Crashmail

nennt sich die besonders rasch weitergeleitete Netmail im FidoNet.

CSS

(engl. Abk.): Cascading Style Sheets (englische Aussprache [kæs?ke?d??'sta?l?i?ts]; für stufenförmige oder (hintereinander) geschachtelte Gestaltungsvorlagen) sind quasi eine deklarative Sprache für Stilvorlagen (engl.: stylesheets) von strukturierten Dokumenten. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML (zum Beispiel bei SVG) eingesetzt.

Grundidee beim Entwurf von CSS war es, mittels HTML oder XML nur die inhaltliche Untergliederung eines Dokumentes und die Bedeutung seiner Teile zu beschreiben, während mittels CSS weitgehend unabhängig davon die konkrete Darstellung (Farben, Layout, Schrifteigenschaften usw.) der Teile festgelegt wird. Elemente eines Dokumentes können z. B. aufgrund ihres Elementnamens (z. B. alle Linkelemente), ihrer ID oder auch aufgrund ihrer Position in diesem Dokument (z. B. alle Bildelemente innerhalb von Linkelementen) identifiziert werden. Mithilfe von CSS-Regeln können deshalb für jedes Element die konkreten Werte für bestimmte Darstellungsattribute festgelegt werden. Diese Festlegungen können an zentraler Stelle erfolgen, ggf. sogar in einem separaten Dokument, was ihre Wiederverwendung für andere Dokumente erleichtert. Daneben enthält CSS ein Vererbungsmodell für Auszeichnungsattribute – deshalb cascading – das die Anzahl nötiger Definitionen vermindert. CSS ermöglicht allenfalls auch die diskretionäre Auszeichnung von Teilen eines Dokuments.

Mit CSS ist es möglich, für verschiedene Ausgabemedien (Bildschirm, Papier, Projektion, Sprache) unterschiedliche Darstellungen vorzugeben. Das ist nützlich, um zum Beispiel Hyperlinks beim Drucken extra aufzuführen oder für Geräte mit geringerer Auflösung (zum Beispiel PDAs oder Mobiltelefone) die Anzeige mit Rücksicht auf die geringere Seitenbreite und -höhe anzupassen.

Neben verschiedenen Möglichkeiten, Farben und Schriften einzustellen, erlaubt CSS auch, Elemente frei zu positionieren oder Hintergrundbilder festzulegen.

CSS gilt heute als die Standard-Stylesheetsprache für Webseiten.

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Cursor

Einfügemarke. Das Betriebssystem oder laufende Programm (z. B. Textverarbeitung oder eine Eingabemaske) macht dem Benutzer meist durch Blinken eines senkrechten Striches oder eines Vierecks deutlich, wo weiter eingefügt/geschrieben wird, wenn der Cursor nicht woandershin gesetzt wird.


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