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Instant Messaging (IM)

Nachrichtensofortversand via Internet

Messenger sind beliebter als E‑Mail

So verschieden wie die Menschen sind ihre Kommunikationsvorlieben …

Für die einen ist also die gute alte E-Mail das Lieblingsmedium, für andere das Telefon und wer Freunde/Verwandte (z. B. wgn. großer Entfernung) selten persönlich treffen kann, nutzt vielleicht Videoanrufe oder Video-Chat.

Instant Messaging (IM) wurde 1996 erfunden und anfangs nur stationär auf PCs verwendet. In den 2010er Jahren wurde IM von mobilen Messengern abgelöst.
Ich habe es damals nie genutzt. Für mich war E-Mail das beliebteste Kommunikationsmittel. Das lag auch daran, dass E-Mail-Clients den Editoren des FidoNets ähnlich sind, mit denen ich vor Erfindung des WWWs kommunizierte. Komfortabler als heutige E-Mail-Clients war damals schon der Nachrichten-Editor GoldEd.

Gewöhnliche E-Mails sind nicht sicher

Durch die globale Überwachungs- und Spionageaffäre Anfang 2013 wissen wir: alle unverschlüsselt übertragenen E-Mails werden gelesen und ausgewertet.
Die wenigsten Mailserver sind so konfiguriert, dass sie E-Mails nur übertragen, wenn auch der Mailserver des Empfängers Transportverschlüsselung verwendet.
Viele sicherheitsbewusste Menschen nutzen alternativ eine datensparsame Messenger-App, obwohl für Chat und Videotelefonie eigentlich kein Bedarf besteht.
Da Mitteilungen bis zur Sichtung beim Empfänger auf dem Server verschlüsselt gespeichert werden, kann ein Messenger auch als Ersatz für E-Mail, SMS, MMS und Anrufbeantworter dienen. Nachrichten können als Audiodatei gespeichert und übermittelt werden. Letzteres ist heutzutage vor allem bei Jugendlichen sehr beliebt.

Sorgfältige Auswahl des Messaging-Dienstes

Mit Ihrem Messenger möchten Sie nicht nur belangloses Zeug verschicken. Rasch haben Sie sich an die komfortable schnelle Kommunikation und einfache Bedienung dieser App gewöhnt. Das Vorhaben, „über den einen Messenger nur Unwichtiges” zu schreiben „und für Vertrauliches den anderen Messenger” zu nutzen, wird nicht wirklich funktionieren. Eher früher als später wird versehentlich „die falsche App” für vertrauliche Infos genutzt. Es wird lästig zu entscheiden, ob etwas zu privat ist für den einen oder anderen Messenger. Das ist wie bei Diensthandys: obwohl der Arbeitgeber alles mitbekommen kann wenn er will, wird sehr viel privat telefoniert.

Mit der Zeit wird der Messaging Service „unentbehrlich” und Sie vertrauen ihm alles an: Sie senden und empfangen vertrauliche Dokumente, Fotos oder Videos.
Im Adressbuch haben Sie nicht nur Telefonnummern, sondern sehr private Dinge zu den Kontakten gespeichert. Das darf alles nicht in fremde Hände gelangen!

Menschenrecht auf Schutz der Privatsphäre

Es ist nicht nur Ihre eigene Privatsphäre, die bei Nutzung (a)sozialer Netze zum Teufel geht! Sämtliche Kontaktdaten, welche man auf dem Smartphone speichert, werden von Facebook, Whatsapp & Co. abgesaugt. Das steht in deren AGBs! Die meisten Smartphone-Nutzer nicken diese einfach ab – bei Gewerbetreibenden gilt das als grober Verstoß gegen die EU-DSGVO! Für Privatpersonen ist es Missachtung der Privatsphäre ihrer Mitmenschen, die selbst die asozialen Dienste meiden.

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