Apple iPhone 8 im Langzeitpraxistest

Nachteile

  • Apples Kalender-App lässt Termine nur in 5-Minuten-Schritten zu (unbrauchbar, ich empfehle CalenGoo) (1)
  • Apples Musik-App wurde kaputtoptimiert (unpraktisch, viele nutzen deshalb den Cesium Music Player)
  • Umschaltung auf Lautlosbetrieb nur mit mechanischem Umschalter, das ist wirklich altmodisch!
  • keine automatisch orts- oder zeitabhängig umschaltende Klingeltonlautstärke möglich
  • Speicher nicht per Speicherkartenslot erweiterbar
  • nicht mit 512 GB Speicher erhältlich
  • Modelle mit alltagstauglicher und zukunftssicherer Speichergröße sind sehr teuer (256 GB sind wegen fehlender Erweiterbarkeit ein Muss!)
  • kein Wechselakku – Akku vom Kunden nicht ohne Bastelarbeit und Garantieverlust wechselbar
  • kein Zugriff auf das Dateisystem, neue App »Dateien« ermöglicht nur Zugriff auf Cloudspeicher und wie bisher auf App-Dateiablagestellen
  • Freigabe der Programmierschnittstelle »Core NFC« gewährt nur minimalen Zugriff auf den Nahfunk-Chip (2)

Anmerkungen

(1): Unpraktische Umgehungsmöglichkeit für diesen groben Fehler: tippen Sie auf das Wahlrad, dann schaltet es von 5-Minuten-Takt auf 1-Minuten-Takt um

(2): Nur eine von vielen praktischen mit dem iPhone leider nicht nutzbaren NFC-Anwendungen:
eTicket (Zeitkarte des öffentlichen Personen-Nahverkehrs) per RMV-App auslesen, um das Ablaufdatum des Fahrkartenabonnements zu prüfen.
Bis Apple ein Einsehen hat, bleibt diese Funktion den Android-Nutzern vorbehalten. Selbst der Verbraucherschutz in Kanada beißt auf Granit.

Auf der letzten Seite: das Testfazit …

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