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Android OS – das offene Betriebssystem

Keine echte Alternative zu BlackBerry 10 OS

Vom sichersten Betriebssystem BlackBerry 10, dem westliche Regierungen, staatliche Institutionen und Großkonzerne vertrauen soll man zu Android wechseln?
Dem weltgrößten Werbedienstleister persönliche Daten anvertrauen, der mit dem Verkauf von Kundendaten Geld verdient und als Datenkrake verschrien ist?
Die gesammelten Daten werden von Google anonymisiert, aber das glaubt und akzeptiert nicht jeder Kunde.

Sehr beliebt und damit lohnendes Angriffsziel für Kriminelle

Bis zur Android-Version 7.1.2 gibt es eine seit 2016 bereits bekannte Sicherheitslücke, welche es jedem Android-Entwickler erlaubt, Tasteneingaben des Benutzers unbemerkt abzufangen und umzulenken und sich sogar weitere Berechtigungen zu erschleichen.

Android-Smartphone mit BlackBerry-Logo

Schon beim Einrichten eines BlackBerry PRIV merkt man, »dass jetzt eine andere Musik spielt«: keine BlackBerry-ID, sondern ein Google-Konto wird verlangt!
Das erste Android-Smartphone von BlackBerry namens PRIV ist so schlecht verarbeitet, dass es nur ganz Hartgesottene nach dem Kauf behalten – und sich dann über die Software ärgern. Qualitätsverwöhnte BlackBerry-Kunden konnten bisher jedes neue BlackBerry-Modell unbesehen ordern, da es von »Montagsgeräten« abgesehen keine schlimmen Patzer bei der Verarbeitungsqualität gab. Nun bekommt es nicht einmal Android 7.

BlackBerry Key² – powered by Android

Nachtrag: Inzwischen hatte BlackBerrys Hardwarepartner TCL weitere Smartphones mit Android produziert (DTEK50/60). Dank schlechter Update-Politik und hoher Preise für Einsteigerhardware war der Erfolg mäßig und noch mehr BlackBerry-Kunden sauer. Nach dem Touchscreen-Modell Motion kam das KEYone. Mittelmäßige Hardware zum hohen Preis. Dessen Nachfolger Key² ist ebenso teuer, die Hardware wurde aber verbessert. Leider scheint es eine breite Serienstreuung zu geben. Die Verarbeitungsqualität der Tastatur und die Empfangsqualität soll bei manchen Geräten nicht gut sein, kann man im Forum telefon-treff.de lesen.
Vielleicht betrifft es nur die erste Serie, möglicherweise auch nur wenige »Montagsgeräte«. Die Telekom bietet es inzwischen schon gar nicht mehr an, also kann ich es auch gar nicht mit Vertragsverlängerung vergünstigt kaufen. Sonst hätte ich es eventuell ausprobiert und später bei Nichtgefallen an wirkaufens.de verkauft.
Nachtrag: inzwischen hatte auch TCL das Interesse an der BlackBerry-Vermarktung verloren und den Vertrag mit BlackBerry auslaufen lassen.
Inzwischen hat eine texanische Firma Markenrechte an „BlackBerry” erworben und will 2021 ein BlackBerry mit Tastatur für Firmen und Behörden produzieren.

Android-Smartphone von anderen Herstellern?

Eine Möglichkeit, wesentlich leistungsfähigere Hardware als die mit BlackBerry-Logo zu bekommen. Bis auf das gehärtete Betriebssystem. Neue mit Android 8 oder höher ausgelieferte Smartphones härtet auch Google gegen Manipulationen. Nur wenige Hersteller bieten regelmäßige und rasche Softwareaktualisierung und nur solange sie unbedingt müssen (Google wünscht 18 Monate und selbst daran halten sich nur wenige Hersteller). Auch Samsung aktualisiert nur Topmodelle so lange.

Also vielleicht doch lieber Apples iOS nutzen …


Quellenangaben: Keylogger seit 2016: Android wurde erst mit Version 8 sicherer: heise Security.
Von Qualcomm bestätigt: Experten finden 400 Sicherheitslücken in Snapdragon-Chips von Qualcomm: Computerwoche.
BB Priv ziemlicher Reinfall: notebookcheck.de. Massive Verarbeitungsmängel: GIGA.
Android-Apps senden Nutzerdaten an Werbenetzwerke: c't-Ausgabe 9/2015: Appgehört – Smartphone-Schnüfflern auf der Spur.

Stichwortliste: Alternativen zu BlackBerry 10, Android OS, sichere Kommunikation

Computer, Speicher & Peripherie

Testberichte: Untermenü Computer wink

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